SSM ist ein iteratives, systemisches Verfahren zur Untersuchung und Gestaltung sozialer und organisatorischer Problemlagen. Es unterstützt Stakeholder beim Formulieren verschiedener Sichtweisen, Entwickeln von Handlungsmodellen und Erarbeiten akzeptabler Veränderungen. Einsatzbereiche sind Exploration, Anforderungsanalyse und Organisationsentwicklung.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Die Soft Systems Methodology untersucht komplexe menschliche Problemsituationen, indem sie unterschiedliche Sichtweisen sichtbar macht und mit möglichen Verbesserungen vergleicht.
Peter Checkland entwickelte SSM an der Lancaster University ab den 1960er-Jahren als Antwort auf die Grenzen technisch orientierter Systemanalyse bei uneindeutigen Organisationsproblemen. Die Methode verbindet Systemdenken mit moderiertem Lernen und Aushandeln.
Beschreibe zunächst die Situation aus mehreren Perspektiven, formuliere für jede Sicht ein sinnvolles System, vergleiche Modelle mit der Realität und vereinbare daraus machbare Veränderungen.
Ein Weltbild erklärt, warum eine Situation und eine Veränderung sinnvoll erscheinen.
Eine Root Definition beschreibt Zweck, Grenze und Perspektive eines gedachten Systems.
Die Beteiligten suchen eine tragfähige, praktisch umsetzbare gemeinsame Sicht.
SSM hilft bei Problemen, deren Ziele und Beteiligte umstritten oder unklar sind. Sie schafft ein gemeinsames Lernbild, ohne menschliche Organisationen wie Maschinen zu behandeln.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Keine Strukturpfade verfügbar.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.