Single Sign-on (SSO) ermöglicht Nutzern, sich einmal zu authentifizieren und auf mehrere unabhängige Systeme oder Anwendungen zuzugreifen. Es reduziert Passwortmüdigkeit, vereinfacht Benutzerverwaltung und kann zentrale Zugriffskontrollen ermöglichen. SSO umfasst Protokolle wie SAML, OAuth und OpenID Connect sowie organisatorische Anforderungen an Identity P…
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Single Sign-On ermöglicht einer Person, sich einmal bei einem zentralen Identitätsanbieter anzumelden und danach mehrere vertrauende Anwendungen zu nutzen.
SSO entstand aus dem Bedarf, Identitäten und Anmeldungen über viele Anwendungen hinweg zentral zu verwalten. OpenID Connect ergänzt OAuth 2.0 um eine standardisierte Identitätsinformation für solche Anmeldeflüsse.
Die Anwendung vertraut einem Identity Provider, der die Anmeldung durchführt und ein signiertes Ergebnis ausstellt. Die Anwendung prüft Aussteller, Zielgruppe, Signatur, Gültigkeit und erforderliche Ansprüche und bildet sie auf lokale Berechtigungen ab. SSO reduziert Passwortwiederholung, bündelt aber die Ausfall- und Kompromittierungsfolgen des Identity Providers. Authentifizierung beantwortet, wer jemand ist; Autorisierung entscheidet, was diese Person darf.
Ein zentraler Dienst authentifiziert die Person und stellt der Anwendung überprüfbare Identitätsdaten aus.
Die Anwendung akzeptiert nur korrekt signierte und für sie bestimmte Ergebnisse mit gültigen Ansprüchen.
SSO bestätigt Identität; die Anwendung oder ein Autorisierungsdienst muss daraus Zugriffsrechte ableiten.
SSO hilft, Zugänge über viele Anwendungen konsistent und sicher zu gestalten. Provider-Ausfall, Session-Beendigung, Kontenabgleich und fein-granulare Autorisierung müssen mitgeplant werden.
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