Resilience Engineering ist eine systemorientierte Disziplin, die Organisationen dabei unterstützt, Systeme so zu gestalten, zu betreiben und weiterzuentwickeln, dass sie unter wechselnden Bedingungen ein akzeptables Dienstniveau aufrechterhalten. Sie betont Antizipation von Variabilität, Beobachtung relevanter Indikatoren sowie adaptive Reaktionen durch orga…
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Resilience Engineering gestaltet Systeme und Organisationen so, dass sie unter Störungen weiter funktionieren, sich anpassen und sich danach verbessern können.
Der Ansatz entwickelte sich in der Human-Factors- und Safety-Forschung, unter anderem aus der Arbeit von Erik Hollnagel, David Woods und Kollegen. Er überträgt die Betrachtung von Sicherheit als Fähigkeit zur Anpassung auf komplexe soziotechnische Systeme.
Betrachte nicht nur Fehler, sondern den laufenden Betrieb unter wechselnden Bedingungen. Erkenne Signale, antizipiere Risiken, reagiere mit begrenztem Schaden und lerne aus normalen sowie abweichenden Verläufen. Redundanz, graceful degradation, Wiederanlauf, Übung und blameless Lernen sind Mittel innerhalb dieses Regelkreises.
Mögliche Belastungen und Veränderungen werden vor ihrem Eintritt erkannt und vorbereitet.
Menschen und Systeme können bei unbekannten oder dynamischen Störungen handlungsfähig bleiben.
Beobachtungen aus Betrieb, Übungen und Vorfällen verbessern System und Organisation.
Resilience Engineering hilft bei Diensten, deren Ausfall, Fehlbedienung oder Überlastung erhebliche Folgen hat. Es ergänzt Zuverlässigkeitsmaßnahmen um Organisation, Arbeitsbedingungen und Anpassung; eine einzelne Redundanz oder ein Runbook macht ein System noch nicht resilient.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.