Ein systemorientiertes Konzept zur Gestaltung und Steuerung robuster, anpassungsfähiger Systeme, um Dienstgüte trotz Störungen zu sichern.
Resilience Engineering ist eine systemorientierte Disziplin, die Organisationen dabei unterstützt, Systeme so zu gestalten, zu betreiben und weiterzuentwickeln, dass sie unter wechselnden Bedingungen ein akzeptables Dienstniveau aufrechterhalten. Sie betont Antizipation von Variabilität, Beobachtung relevanter Indikatoren sowie adaptive Reaktionen durch organisatorische Praktiken, Redundanz und kontinuierliches Lernen.
Mittlere Zeit bis zur Wiederherstellung eines Dienstes nach Störung.
Prozentuale Betriebszeit eines Dienstes gegenüber geplanter Zeit.
Zählt Vorfälle, die eine Eskalation außerhalb des regulären Supports erforderten.
Gezielte Chaos‑Tests zur Validierung von Failover‑Pfaden und Betriebsverfahren.
Systematische Analyse von Incidents mit automatisierten Metrik‑Schnappschüssen zur Ursachenfindung.
Zentrale Sicht auf Schlüsselindikatoren, SLAs und aktuelle Störungen zur Entscheidungsunterstützung.
Bestehende SLOs und kritische Pfade identifizieren
Observability‑Lücken schließen und Dashboards einrichten
Pilot‑Experimente (Chaos) planen und sicher durchführen
Post‑incident‑Prozesse institutionalisiert verankern