Reactive Programming ist ein deklaratives Programmierparadigma zur Verarbeitung asynchroner Datenströme und Ereignisse mit Unterstützung für Backpressure, Komposition und Fehlerpropagation. Es fördert nicht-blockierende, skalierbare Architekturen und verbessert Reaktionsfähigkeit in verteilten Systemen. Einsatzbereiche reichen von UI-Streams bis zu hochskali…
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Reactive Programming beschreibt Daten und Ereignisse als asynchrone Ströme, die deklarativ transformiert, verbunden und mit Rückstau- sowie Fehlerregeln verarbeitet werden.
Das Paradigma entwickelte sich aus ereignisgetriebener und nebenläufiger Programmierung. Reactive Streams standardisieren dabei den Umgang mit asynchronen Datenströmen und Backpressure zwischen Produzenten und Konsumenten.
Ein Producer veröffentlicht Werte, Operatoren filtern oder kombinieren sie, und ein Subscriber verarbeitet sie. Backpressure signalisiert, wenn der Consumer weniger Daten annehmen kann; Fehler und Abschluss sind ebenfalls Ereignisse des Stroms. Das Modell passt zu unregelmäßigen Ereignissen, erhöht aber die Komplexität von Debugging, Zustandsführung und Nebenläufigkeit.
Eine zeitlich geordnete Folge von Werten, Ereignissen oder Signalen.
Der Consumer begrenzt die Nachfrage, damit ein schneller Producer keine unkontrollierte Überlast erzeugt.
Eine deklarative Verarbeitung wie Filtern, Abbilden, Kombinieren oder Fehlerbehandlung.
Reactive Programming unterstützt responsive Oberflächen und skalierbare I/O-Pipelines. Es lohnt sich besonders bei vielen unabhängigen Ereignissen; für einfache synchrone Abläufe kann das Modell unnötige Komplexität schaffen.
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