Der modulare Monolith vereint die Flexibilität von Microservices mit der Einfachheit eines monolithischen Designs. Er ermöglicht es Teams, verschiedene Module unabhängig zu entwickeln und zu skalieren, ohne die Komplexität von verteilten Systemen vollständig zu übernehmen.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was du verstehen musst, um ein Themenfeld sinnvoll zu denken.
Ein modularer Monolith ist eine gemeinsam deployte Anwendung mit klar abgegrenzten Modulen, deren interne Abhängigkeiten und Schnittstellen bewusst gestaltet werden.
Der Ansatz entstand aus dem Problem, dass ein verteiltes System zu früh operative Komplexität erzeugen kann, während ein unstrukturierter Monolith fachliche Grenzen verwischt. Architekturpraxis rund um Monolith First und Domain-Driven Design entwickelte daraus eine evolvierbare Zwischen- und Zielstruktur.
Stell dir ein Gebäude mit eigenständigen Wohnungen und gemeinsamem Eingang vor: Es wird als Ganzes betrieben, doch jede Wohnung hat eigene Regeln, Verantwortlichkeiten und klar begrenzte Türen zu den anderen.
Module kapseln fachliche Verantwortung und kommunizieren über explizite Schnittstellen.
Die Module werden als eine Einheit gebaut, ausgeliefert und meist skaliert.
Gute Grenzen ermöglichen spätere Aufteilung, ohne eine Aufteilung zu erzwingen.
Ein modularer Monolith verbindet einfache Bereitstellung mit struktureller Entkopplung. Er eignet sich als bewusste Architekturentscheidung oder Evolutionsschritt; gemeinsame Datenbank und Prozess bleiben mögliche Kopplungspunkte.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
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Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.