Ein Model Exchange Format ist ein standardisiertes Datenmodell zur Übertragung mathematischer oder trainierter Modelle zwischen Werkzeugen und Laufzeitumgebungen. Es definiert Austauschformate, Metadaten und Schnittstellen für Reproduktion, Interoperabilität und Validierung. Es unterstützt Tool-Auswahl, Automatisierung und konsistente Deployments über Toolch…
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Ein Model Exchange Format beschreibt eine standardisierte Verpackung, mit der ein Simulationsmodell zwischen Werkzeugen oder Laufzeiten ausgetauscht werden kann. Es legt fest, wie Modellbeschreibung, Variablen und Ausführungsschnittstelle zusammenpassen.
Der Bedarf entstand in der Co-Simulation: Modelle aus unterschiedlichen Ingenieurwerkzeugen sollten gemeinsam laufen, ohne dass ihr Quellcode oder die ursprüngliche Entwicklungsumgebung geteilt werden muss. Die Functional Mock-up Interface (FMI) formte daraus einen verbreiteten offenen Standard mit Model Exchange und Co-Simulation.
Man kann das Format als genormten Adapter vorstellen. Ein exportierendes Werkzeug verpackt Modelllogik und Metadaten, ein importierendes Werkzeug liest diesen Vertrag und bindet die Berechnung in seinen eigenen Simulationsablauf ein.
Sie benennt Variablen, Einheiten, Parameter und Zustände, damit ein anderes Werkzeug das Modell korrekt einordnen kann.
Die Functional Mock-up Unit ist das austauschbare Paket, das Modellbeschreibung und Implementierung bündelt.
Mehrere Modelle laufen gekoppelt und tauschen Werte über eine definierte Simulationsschnittstelle aus.
Ein Model Exchange Format senkt Integrationsaufwand in Simulationen und erlaubt, Modelle über Werkzeug-, Anbieter- und Organisationsgrenzen hinweg wiederzuverwenden.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.