Die Lambda-Architektur ist ein strukturelles Architekturprinzip zur Verarbeitung großer Datenmengen durch getrennte Batch- und Speed-Pipelines. Sie definiert Batch-, Speed- und Serving-Layer, um Genauigkeit und niedrige Latenz zu kombinieren. Typische Entscheidungen betreffen Konsistenz, Komplexität und Kosten bei der Datenintegration.
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Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Lambda-Architektur ist ein Datenverarbeitungsmuster, das dieselben Daten über einen Batch-Pfad und einen schnellen Echtzeitpfad verarbeitet und beide Ergebnisse in einer Ausgabeschicht zusammenführt.
Nathan Marz prägte die Lambda-Architektur im Umfeld großer Datenmengen und verteilten Computings. Sie reagierte auf den Zielkonflikt zwischen vollständiger, aber langsamer Batch-Berechnung und schneller, potenziell unvollständiger Echtzeitverarbeitung; Streaming-Frameworks bieten heute alternative Umsetzungen.
Denke an zwei Straßen zu einem gemeinsamen Ziel: Die Batch-Schicht berechnet regelmäßig ein vollständiges Grundbild, die Speed-Schicht ergänzt die jüngsten Ereignisse, und die Serving-Schicht beantwortet Abfragen aus beiden Ergebnissen.
Sie verarbeitet den vollständigen Datenbestand und korrigiert dadurch auch frühere Näherungen.
Sie verarbeitet neue Ereignisse mit geringer Verzögerung, bis die Batch-Berechnung sie einholt.
Das Muster macht sichtbar, wie Systeme Vollständigkeit und Aktualität kombinieren können. Es ist besonders nützlich, wenn Abfragen sofort reagieren müssen, eine vollständige Neuberechnung aber regelmäßig möglich bleibt.
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