Fishbowl ist eine moderierte Diskussionsmethode, bei der Teilnehmende zwischen einem inneren ‚Fishbowl‘-Kreis und einem äußeren Zuhörerkreis wechseln. Sie fördert fokussierten Austausch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und eignet sich für Produktentdeckung, Retrospektiven und abteilungsübergreifende Entscheidungsfindung. Der strukturierte Ablauf…
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Fishbowl ist eine moderierte Gesprächsmethode für größere oder heterogene Gruppen: Ein kleiner innerer Kreis diskutiert, der äußere Kreis hört zu und kann in offenen Varianten nachrücken. So wird Beteiligung sichtbar geordnet und ein fokussierter Austausch möglich.
Fishbowl wurde in der Praxis von Gruppenarbeit, Unterricht und Konferenzformaten als Antwort auf das Problem genutzt, dass viele Beteiligte nicht gleichzeitig sinnvoll sprechen können. Die Methode trennt Sprechen und Zuhören räumlich, begrenzt Dominanz und macht Redewechsel planbar. Besonders in partizipativen Settings half sie, große Runden in eine beobachtbare, steuerbare Diskussion zu überführen.
Stell dir Fishbowl wie einen Ring mit einem beweglichen Kern vor: In der Mitte spricht eine kleine Gruppe über die Frage, außen hört der Rest zu, sammelt Einwände und ergänzt Perspektiven. Wenn ein Platz frei wird oder die Runde wechselt, rückt eine andere Person in den Kern nach. Die Moderation hält Thema, Zeit und Übergänge zusammen und schließt mit einer gemeinsamen Zusammenfassung.
Die kleine Kernrunde trägt den aktiven Dialog und macht Argumente direkt hörbar.
Die übrigen Teilnehmenden beobachten, hören zu und bereiten Beiträge für einen Wechsel vor.
Die Leitung setzt Thema, Ablauf, Redezeit und Wechselregeln.
Offene Fishbowls erlauben spontane Wechsel; geschlossene halten den Personenkreis pro Runde fest.
Der Übergang zwischen den Kreisen begrenzt Dominanz und verteilt Sprechgelegenheiten.
Fishbowl ist nützlich, wenn viele Perspektiven in einem Workshop, einer Retrospektive oder einer Stakeholder-Runde sichtbar werden sollen, ohne dass das Gespräch zerfasert. Das Format schafft klare Redezeiten und fördert aktives Zuhören. Grenzen: Sehr zurückhaltende Teilnehmende brauchen oft zusätzliche Einladung; für schnelle Detailentscheidungen oder tiefe Kleingruppenarbeit ist es meist weniger passend.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.