Eine Experience Map visualisiert ganzheitlich die Erlebnisse von Nutzerinnen und Kunden über Zeit und Touchpoints. Sie dient dazu, Bedürfnisse, Schmerzpunkte und Chancen im Kontext von Produkten oder Dienstleistungen zu identifizieren. Das Ergebnis unterstützt strategische Produktentscheidungen, Stakeholder-Abstimmung und Priorisierung von Verbesserungen.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Eine Experience Map beschreibt die Reise von Nutzerinnen oder Kunden über Zeit und Berührungspunkte, damit Teams Bedürfnisse, Reibungen und Chancen im Nutzungskontext erkennen.
Die Methode entstand in UX-, Service-Design- und Produktteams aus dem Bedarf, Erlebnisse nicht nur an einzelnen Screens, sondern als zusammenhängende Reise über mehrere Kanäle und Kontaktpunkte zu verstehen. Sie verbindet Beobachtungen zu Phasen, Interaktionen und Empfindungen, damit Beteiligte Prioritäten abstimmen, Lücken erkennen und Verbesserungen auf eine gemeinsame Grundlage stellen können.
Stell dir eine Experience Map als Zeitleiste mit Schichten vor: Eine Person bewegt sich von Auslöser zu Ergebnis. Entlang der Phasen werden Touchpoints, Handlungen, Gedanken und Gefühle eingetragen. Wenn die Ist-Reise mit der gewünschten Reise verglichen wird, erscheinen Reibungen, offene Fragen und Hebel für Verbesserungen.
Die Map ordnet das Erlebnis entlang einer nachvollziehbaren Abfolge vom Auslöser bis zum Ergebnis.
Kontaktpunkte zeigen, wo die Person mit Produkt, Service, Team oder Kanal in Berührung kommt.
Parallel erfasste Beobachtungen machen sichtbar, was die Person tut, denkt und fühlt.
Reibungen, Unsicherheiten oder Unterbrechungen markieren Stellen mit Verbesserungsbedarf.
Erkannte Lücken oder positive Hebel werden als Ansatzpunkte für Design- und Serviceänderungen festgehalten.
Eine Experience Map hilft vor Redesigns, Serviceverbesserungen, Roadmap-Entscheidungen und in Abstimmungen zwischen mehreren Teams. Sie ist besonders nützlich, wenn Forschung, Beobachtung oder Supportdaten die Reise stützen. Ohne belastbare Grundlage bleibt sie eine Hypothese; sie zeigt Zusammenhänge gut, ersetzt aber keine Detailanalyse einzelner Prozesse, Kennzahlen oder Personas.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.