Die ATAM-Methode (Architecture Tradeoff Analysis Method) dient dazu, die Qualität von Softwarearchitekturen zu bewerten, indem sie die Trade-offs zwischen verschiedenen architektonischen Entscheidungen analysiert. Sie hilft dabei, die Auswirkungen von Designentscheidungen auf die Qualitätseigenschaften wie Leistung, Sicherheit und Wartbarkeit zu verstehen.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
ATAM ist ein moderierter Prozess, mit dem Architekturentscheidungen anhand von Qualitätsattributen, Szenarien und Risiken bewertet werden.
Das Software Engineering Institute entwickelte ATAM in den 1990er-Jahren, um die Wechselwirkungen zwischen Architekturentscheidungen und Qualitätsanforderungen systematisch sichtbar zu machen. Der Name verweist ausdrücklich auf die Abwägung konkurrierender Qualitätsziele.
Stell dir eine Statikprüfung mit mehreren Bauplänen vor: Für jeden Plan wird geprüft, wie gut er Stabilität, Kosten und Beweglichkeit zugleich erfüllt und wo Zielkonflikte entstehen.
Die Wirkung einer Architekturentscheidung auf ein Qualitätsziel.
Eine Entscheidung, deren Änderung ein Qualitätsziel stark beeinflusst.
Ein Zielkonflikt, bei dem eine Verbesserung eine andere Eigenschaft belastet.
ATAM strukturiert Architekturdiskussionen und macht kritische Entscheidungen nachvollziehbar. Es liefert keine automatische Architektur und hängt von realistischen Szenarien sowie den beteiligten Stakeholdern ab.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.