Das Architekturentscheidungsprotokoll hilft, fundierte Entscheidungen zu dokumentieren und Kommunikationen im Team zu fördern. Es ermöglicht eine transparente Nachverfolgung von Architekturentscheiden über die Zeit.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Ein Architecture Decision Record hält eine wichtige Architekturentscheidung, ihren Kontext und ihre Konsequenzen dauerhaft nachvollziehbar fest.
Der Ansatz wurde in der Softwarearchitektur als kurze, versionierte Dokumentation von Architekturentscheidungen etabliert. Michael Nygard popularisierte das heute verbreitete ADR-Format 2011 mit einer Vorlage für Kontext, Entscheidung und Konsequenzen.
Ein ADR hält die Entscheidungssituation fest: Kontext und Optionen führen zur Entscheidung, Konsequenzen machen spätere Folgen und offene Risiken sichtbar.
Anwendung
Ein nachvollziehbarer Ablauf verbindet Anlass, Entscheidung und überprüfbares Ergebnis.
Die Methode braucht einen passenden Kontext und ersetzt keine fachliche Prüfung.
ADRs bewahren Entscheidungswissen und verkürzen spätere Rückfragen. Sie veralten, wenn Entscheidungen nicht aktualisiert oder mit der tatsächlichen Architektur abgeglichen werden.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.