Systemischer Risiko bezeichnet die Gefahr, dass Schwachstellen in einem Teil eines Systems Kaskadeneffekte auslösen und weitreichende Störungen im gesamten sozio-technischen oder finanziellen System verursachen. Das Konzept analysiert Vernetzungen, Rückkopplungen und Abhängigkeiten, um Robustheit, Frühwarnung und Governance-Maßnahmen abzuleiten. Es dient als…
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Risiko, dass Störungen oder Ausfälle in einem vernetzten System sich ausbreiten und die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems beeinträchtigen.
Der Begriff wurde besonders durch die Finanzkrisen- und Bankenaufsicht geprägt, in der die Ansteckung zwischen Instituten als eigene Risikokategorie betrachtet wurde. Heute wird er auch auf andere eng gekoppelte sozio-technische Infrastrukturen übertragen.
Viele Abhängigkeiten können aus einem lokalen Problem eine Kaskade machen: Ein Ausfall belastet verbundene Knoten, diese verschärfen die Störung weiter. Analyse und Governance richten sich deshalb auf Konzentrationen, Kopplungen, gemeinsame Abhängigkeiten und Dämpfungsmechanismen.
Der Ansatz schafft ein gemeinsames Vokabular für den betrachteten Systemzusammenhang.
Beziehungen, Abläufe oder Messungen machen die Auswirkungen von Entscheidungen nachvollziehbar.
Der Ansatz lenkt Entscheidungen auf Konzentrationen, gemeinsame Abhängigkeiten und Dämpfungsmechanismen.
Systemisches Risiko hilft, Kaskaden in stark vernetzten Finanz-, Infrastruktur- oder Plattformökosystemen früh zu erkennen und zu begrenzen.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.