Konzept zur Analyse von Kaskadeneffekten und Verwundbarkeiten in vernetzten Systemen, mit Fokus auf Robustheit und Governance.
Systemischer Risiko bezeichnet die Gefahr, dass Schwachstellen in einem Teil eines Systems Kaskadeneffekte auslösen und weitreichende Störungen im gesamten sozio-technischen oder finanziellen System verursachen. Das Konzept analysiert Vernetzungen, Rückkopplungen und Abhängigkeiten, um Robustheit, Frühwarnung und Governance-Maßnahmen abzuleiten. Es dient als Entscheidungsrahmen für Architektur- und Organisationsentscheidungen zur Reduktion systemischer Verwundbarkeit.
Zeitspanne bis zur Quarantäne einer betroffenen Komponente nach Erkennung.
Wahrscheinlichkeit, dass ein lokalem Fehler weitere Systeme beeinträchtigt.
Gewichtetes Maß für kritische Abhängigkeiten zwischen Komponenten.
Analyse, wie Ausfälle einzelner Banken über Interbankennetzwerke systemische Krisen auslösen können.
Untersuchung von Abhängigkeiten zwischen Regionen, DNS-Services und globalen Load-Balancern.
Fallstudie zu fehlerhaften Releases, die mehrere Microservices und Kundenflüsse beeinträchtigen.
Erfassen der Systemtopologie und kritischer Abhängigkeiten.
Definieren relevanter Metriken, SLOs und Alarmregeln.
Einrichten von Runbooks, Governance-Rollen und Eskalationspfaden.