Legacy System Modernization beschreibt Ansätze und Entscheidungsrahmen zur schrittweisen Erneuerung alter Anwendungen und Infrastrukturen. Es umfasst Muster wie Strangler, Replatforming und Data Migration sowie Governance- und Risikobetrachtungen. Ziel ist die Reduktion technischer Schulden bei beherrschbarem Risiko.
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Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Legacy-System Modernization bezeichnet die schrittweise technische und organisatorische Erneuerung eines bestehenden Systems, damit es weiter Geschäftswert liefert und sich sicherer betreiben und verändern lässt.
Modernisierung entstand als Antwort auf Systeme, die geschäftlich unverzichtbar, technisch schwer änderbar und teuer zu betreiben sind. Martin Fowler beschrieb 2014 mit der Strangler Application eine Entwicklungslinie, bei der neue Funktionen schrittweise um das alte System herum wachsen und es ersetzen.
Denke an eine Stadt im laufenden Betrieb: Neue Straßen und Gebäude entstehen neben den alten, der Verkehr bleibt nutzbar, und stillgelegte Teile verschwinden erst, wenn ihre Aufgaben übernommen sind. Jede Etappe braucht klare Schnittstellen und messbare Sicherheit.
Neue Komponenten übernehmen schrittweise Funktionen, während das alte System zunächst weiterläuft.
Eine abgegrenzte Etappe verschiebt Verantwortung und lässt sich separat prüfen und zurücknehmen.
Das Konzept hilft bei der Planung von Migrationen, Plattformwechseln und technischer Erneuerung unter laufendem Geschäftsbetrieb. Es verbindet Architekturentscheidungen mit Risiken, Übergangsschnittstellen und messbaren Ergebnissen.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.