Cloud-Service-Modelle (IaaS, PaaS, SaaS) definieren Abstraktionsschichten und Zuständigkeiten bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen über das Internet. Sie verdeutlichen Kontroll- und Betriebsaufgaben sowie typische Einsatzszenarien und unterstützen Architektur- und Anbieterentscheidungen. Die Unterscheidung beeinflusst Sicherheit, Compliance und Integrati…
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Was du verstehen musst, um ein Themenfeld sinnvoll zu denken.
Cloud-Service-Modelle ordnen cloudbasierte Angebote danach, welche Schichten der Anbieter betreibt und welche Verantwortung beim Nutzer bleibt.
Mit der Verbreitung von Cloud Computing entstand das praktische Problem, Betriebs- und Verantwortungsgrenzen klar zu benennen: Wer stellt Infrastruktur, Plattform und Anwendung bereit, wer wartet sie, und wer trägt welche Risiken? NIST SP 800-145 (2011) fasste Cloud Computing als Modell mit drei Service-Modellen zusammen und etablierte IaaS, PaaS und SaaS als gemeinsame Sprache für diese Abstufung von Kontrolle und Betriebsaufwand.
Stell dir einen Stapel gemanagter Ebenen vor. IaaS liefert die Basis aus Rechenleistung, Speicher und Netzwerk. PaaS setzt darauf eine betreute Laufzeit- und Entwicklungsplattform. SaaS stellt schließlich die fertige Anwendung bereit. Je höher die Schicht, desto weniger Infrastrukturarbeit bleibt beim Nutzer, aber desto weniger tief lässt sich der Betrieb selbst steuern.
Jedes Modell verschiebt technische Details hinter eine andere betriebliche Schicht.
Es wird festgelegt, welche Aufgaben der Anbieter übernimmt und welche beim Nutzer bleiben.
Der Anbieter stellt Infrastruktur bereit; der Nutzer verwaltet Betriebssystem, Laufzeit und eigene Software.
Der Anbieter betreibt zusätzlich die Plattform, damit sich das Team auf Anwendung und Daten konzentrieren kann.
Die Anwendung ist vollständig bereitgestellt; der Nutzer konfiguriert vor allem Inhalte, Zugriffe und Nutzung.
Die Modelle helfen bei Architektur-, Sicherheits- und Beschaffungsentscheidungen sowie bei Migrations- und Betriebsplanung. Sie machen sichtbar, wie viel Kontrolle, Wartung und Compliance-Aufwand intern bleibt. Wichtig ist die Trennung von Service- und Deployment-Modell; mehr Komfort bedeutet meist weniger direkte Kontrolle, geringere Anpassbarkeit und oft mehr Anbieterbindung.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.