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concept#Cloud#Plattform#Architektur#Integration

Cloud Service Models (IaaS, PaaS, SaaS)

Grundlegende Modelle zur Bereitstellung von IT-Ressourcen in der Cloud, die Verantwortungsgrenzen und Managementaufgaben zwischen Anbieter und Nutzer festlegen.

Cloud-Service-Modelle (IaaS, PaaS, SaaS) definieren Abstraktionsschichten und Zuständigkeiten bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen über das Internet.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Identitätsprovider (OAuth, SAML)CI/CD-Pipeline und Deployment-ToolsMonitoring- und Observability-Tools

Prinzipien & Ziele

Klare Trennung von Verantwortlichkeiten zwischen Anbieter und NutzerWahl des Modells nach Betriebs- und Compliance-AnforderungenBevorzugung verwalteter Dienste für wiederkehrende Aufgaben
Erkundung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Datenresidenz- und Compliance-Verstöße bei ungeprüfter Nutzung
  • Ausfall des Anbieters oder Service-Störungen beeinträchtigen Betrieb
  • Unerwartete Kosten durch Skalierung oder Zusatzdienste
  • Automatisiere Provisioning und Konfiguration
  • Design für Fehler und Isolation (Resilienzprinzipien)
  • Nutze Managed Services für wiederkehrende Aufgaben

I/O & Ressourcen

  • Anwendungsprofil (Stateful/Stateless, Lastprofile)
  • Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
  • Kosten- und Betriebsrahmen
  • Empfohlenes Service-Modell und Begründung
  • Architekturübersicht mit Verantwortungsdiagramm
  • Implementierungs- und Migrationsplan

Beschreibung

Cloud-Service-Modelle (IaaS, PaaS, SaaS) definieren Abstraktionsschichten und Zuständigkeiten bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen über das Internet. Sie verdeutlichen Kontroll- und Betriebsaufgaben sowie typische Einsatzszenarien und unterstützen Architektur- und Anbieterentscheidungen. Die Unterscheidung beeinflusst Sicherheit, Compliance und Integrationsmuster zwischen Anbieter und Nutzer.

  • Schnellere Markteinführung durch Abstraktion von Infrastruktur
  • Reduzierter Betriebsaufwand bei PaaS/SaaS
  • Skalierbarkeit und flexible Ressourcennutzung

  • Begrenzte Kontrolle und Anpassbarkeit bei SaaS
  • Potentieller Vendor-Lock-in bei plattformspezifischen Diensten
  • Unterschiedliche Sicherheits- und Compliance-Verantwortlichkeiten

  • Zeit bis zur Bereitstellung

    Zeit vom Beschluss bis zur produktiven Bereitstellung einer Umgebung.

  • Betriebskosten pro Monat

    Monatliche Kosten für Infrastruktur, Lizenzen und Management.

  • Verfügbarkeit / MTTR

    Messung der Dienstverfügbarkeit und mittleren Wiederherstellungszeit.

Start-up nutzt PaaS für schnelle Produktentwicklung

Ein kleines Team reduziert Infrastrukturaufwand durch PaaS und beschleunigt Releases.

Unternehmen betreibt existierende Workloads in IaaS

Legacy-Systeme bleiben in VMs, um Kompatibilität zu gewährleisten und Migration schrittweise zu planen.

Organisation verwendet SaaS für Standard-Produktivitätswerkzeuge

E-Mail, Kollaboration und CRM werden als SaaS bezogen, um Betriebskosten zu senken.

1

Bestandsaufnahme und Anforderungsanalyse durchführen

2

Vergleich der Modelle (IaaS/PaaS/SaaS) anhand definierter Kriterien

3

Pilotumgebung aufbauen und kurz testen

4

Produktivnahme mit Monitoring, SLA-Definition und Übergabe an Betrieb

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Hardcodierte Provider-APIs in Anwendungskomponenten
  • Monolith ohne Cloud-nativen Betriebsmuster in IaaS verschoben
  • Fehlende Automatisierung für Skalierung und Recovery
vendor-lockinnetzwerk-bandbreitebetriebsautomatisierung
  • SaaS für stark individualisierte Kernprozesse wählen
  • IaaS ohne Automatisierung als langfristige Lösung betreiben
  • PaaS verwenden, obwohl regulatorische Anforderungen vollständige Kontrolle verlangen
  • Unterschätzung versteckter Kosten (z. B. Daten egress)
  • Fehlende Exit-Strategie gegenüber einem Anbieter
  • Nicht berücksichtigte Integrationsaufwände mit bestehenden Systemen
Cloud-Architektur und -DesignDevOps- und AutomatisierungskenntnisseSicherheits- und Compliance-Expertise
Skalierbarkeit für variable LastenSicherheits- und Compliance-AnforderungenTime-to-Market und Entwicklungsproduktivität
  • Regulatorische Vorgaben und Datenresidenz
  • Vorhandene Legacy-Abhängigkeiten
  • Budget- und Vertragsrestriktionen mit Anbietern