Sensemaking beschreibt, wie Personen und Organisationen komplexe, mehrdeutige Situationen interpretieren, strukturieren und handlungsrelevante Bedeutung herstellen.
Sensemaking nach Weick ist ein organisatorisches Konzept zur Erklärung, wie Akteure aus fragmentarischen Informationen kohärente Deutungen und Handlungsoptionen herstellen. Es betont retrospektive Interpretation, soziale Prozesse und Identitätsbildung und eignet sich für Krisen, Veränderung und Ambiguität in Organisationen.
Misst die Zeit von Erstmeldung bis zur geteilten Deutung durch das Team.
Zählt Hypothesen, die durch Tests oder Evidenz bestätigt wurden.
Bewertet Breite der beteiligten Disziplinen in Sensemaking-Sessions.
Verwendung von Sensemaking-Techniken, um aus fragmentierten Logs und Aussagen kohärente Ursachenketten zu rekonstruieren.
Teams nutzen gemeinsame Deutungen aus Nutzerfeedback, um Prioritäten neu zu setzen.
Workshops lehren retrospektive Analyse und narrative Konstruktion als Werkzeuge zur Entscheidungsfindung.
Einführung: Schulung in Sinnbildungsprinzipien und Methoden.
Operationalisierung: Standardformate für Sammlung und Rekonstruktion definieren.
Routine: Regelmäßige Sensemaking-Sessions in Entscheidungsprozesse integrieren.