Gatling ist ein Open-Source-Lasttest-Tool für Webanwendungen und APIs, ausgelegt für hohe Performance, skriptbare Szenarien und Echtzeitmetriken. Es erzeugt große Benutzerzahlen, um Durchsatz, Latenz und Systemverhalten unter Last zu messen. Gatling lässt sich in CI integrieren und skaliert verteilt. Es bietet eine Scala-basierte DSL zur Beschreibung von Las…
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Technischer Baustein: kann automatisiert, integriert oder betrieben werden.
Konkretes Rädchen im System, das in größeren Zusammenhängen wirkt.
Gatling ist ein Open-Source-Lasttest-Tool für Webanwendungen und APIs. Es simuliert virtuelle Nutzer, misst Durchsatz und Latenz und bindet sich in automatisierte CI-Pipelines ein.
Stéphane Landelle begann Gatling 2012 als Open-Source-Projekt, während er CTO bei eBusiness Information war; die erste stabile Version erschien am 13. Januar 2012. 2015 entstand Gatling Corp, um die Weiterentwicklung des Projekts zu tragen und später auch kommerzielle Ergänzungen wie Gatling Enterprise bereitzustellen.
Stell dir Gatling als programmierbare Lastmaschine vor. In einer Simulation beschreibst du Nutzerwege und Requests, ein Injection Profile legt fest, wie viele virtuelle Nutzer wann gestartet werden, und der asynchrone Engine verarbeitet diese Last ressourcenschonend. Während des Laufs entstehen Messwerte; danach liefert Gatling Berichte, mit denen sich Engpässe und Regressionen vergleichen lassen.
Anwendungen werden unter definierter Last geprüft, um Leistung, Stabilität und Skalierbarkeit sichtbar zu machen.
Gatling erzeugt künstliche Nutzerströme, die typische Interaktionen in hoher Zahl nachbilden.
Eine Simulation beschreibt als Code den Testablauf, die Parameter und das gewünschte Verhalten.
Das Profil bestimmt, wie Last zeitlich verteilt und mit welcher Intensität eingespeist wird.
Durchsatz-, Latenz- und Verteilungswerte machen Messergebnisse nachvollziehbar und vergleichbar.
Gatling ist nützlich für wiederholbare Performance-Tests von Web- und API-Systemen, besonders vor Releases, in CI oder bei Lastspitzen-Szenarien. Es hilft, Änderungen als Regression zu prüfen und Zeitverhalten unter Last zu beobachten. Grenzen liegen in der Testrealität: Lastmodell, Testdaten, Infrastruktur und Messort beeinflussen die Aussagekraft, und gute Ergebnisse ersetzen keine Produktionserfahrung.
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