Entity Framework Core ist ein leichtgewichtiges, erweiterbares, quelloffenes ORM für .NET. Es erlaubt Entwicklern, mit Datenbanken über .NET-Objekte zu arbeiten, unterstützt LINQ-Abfragen, Änderungsverfolgung und Migrationen. EF Core eignet sich für relationale Datenbanken und lässt sich in ASP.NET Core breit integrieren.
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Technischer Baustein: kann automatisiert, integriert oder betrieben werden.
Konkretes Rädchen im System, das in größeren Zusammenhängen wirkt.
Entity Framework Core ist ein leichtgewichtiges, erweiterbares ORM für .NET. Es verbindet Anwendungscode mit relationalen Datenbanken über Objektmodelle und reduziert dabei den üblichen Datenzugriffsaufwand.
Microsoft führte Entity Framework Core 2016 als neue ORM-Linie mit ähnlicher, aber nicht vollständiger Parität zu Entity Framework 6 ein. Der Schritt reagierte auf die Grenzen des klassischen EF und auf den Wechsel zu .NET Core: Datenzugriff sollte plattformübergreifend, leichtergewichtig und offen entwickelt werden, ohne das Arbeiten mit dem Objektmodell aufzugeben.
EF Core arbeitet mit einem `DbContext` als Sitzung zwischen Anwendung und Datenbank. Darin leben Entitätsklassen, Abfragen und Änderungsverfolgung als ein gemeinsames Modell. LINQ beschreibt, welche Daten gebraucht werden; der Provider übersetzt das in das jeweilige SQL. Beim Speichern vergleicht der Change Tracker den aktuellen Zustand mit dem Ausgangszustand, und Migrationen übertragen Modelländerungen in Schemaänderungen.
EF Core läuft auf der .NET-Plattform und nutzt deren Laufzeit, Sprach- und Bibliotheksökosystem.
Der Kontext bündelt Verbindung, Abfragen, Konfiguration und die Arbeitssitzung mit der Datenbank.
Klassen und Eigenschaften bilden fachliche Daten und ihre Beziehungen im Objektmodell ab.
Abfragen werden in C# formuliert und vom Provider in Datenbankoperationen übersetzt.
EF Core merkt sich, welche Objekte sich geändert haben, um Speichern und Synchronisieren zu steuern.
Modelländerungen werden als nachvollziehbare Schritte in Datenbankschemaänderungen überführt.
EF Core lohnt sich für relationale Geschäftsanwendungen, wenn .NET-Code, Domänenmodell und Datenbankzugriff eng zusammengehören, etwa in ASP.NET-Core- oder Service-Anwendungen. Das Team braucht jedoch solides SQL- und Schemasknow-how; Provider verhalten sich nicht immer gleich, und Performance-Tuning, Bulk-Operationen sowie Migrationen sollten mit repräsentativen Tests abgesichert werden.
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