RUP ist ein prozessgetriebener, iterativer Ansatz zur Entwicklung von Software mit klaren Rollen, Meilensteinen und Artefakten. Er unterstützt Risikomanagement und Änderungskontrolle und eignet sich besonders für strukturierte, großskalige Entwicklungsprojekte. Die Methode fördert wiederholbare Abläufe und dokumentierte Entscheidungen.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Der Rational Unified Process (RUP) ist ein iteratives Vorgehensmodell für Softwareprojekte, das Arbeit über Disziplinen organisiert und in vier Phasen mit überprüfbaren Meilensteinen strukturiert.
RUP entstand in den 1990er-Jahren aus den von Rational Software entwickelten Vorgehenspraktiken; Philippe Kruchten machte den Ansatz als Autor des RUP-Buchs und mit dem 4+1-Sichtenmodell bekannt. IBM führte RUP nach der Übernahme von Rational weiter.
Stell dir vier unterschiedlich gewichtete Etappen vor: Inception klärt Ziel und Tragfähigkeit, Elaboration stabilisiert Architektur und Risiken, Construction baut das Produkt, Transition bringt es in Nutzung. Innerhalb jeder Etappe arbeiten Disziplinen wie Anforderungen, Design, Implementierung und Test iterativ; Meilensteine prüfen, ob die nächste Investition sinnvoll ist.
Inception, Elaboration, Construction und Transition geben dem Projekt unterschiedliche Schwerpunkte.
Anforderungen, Design, Implementierung, Test und weitere Arbeitsbereiche laufen über die Phasen hinweg.
Phasenenden bündeln Entscheidungen über Ziel, Architektur, Produktreife und Einführung.
RUP hilft bei größeren Vorhaben mit hoher technischer oder organisatorischer Unsicherheit, wenn Architektur- und Risikofragen früh sichtbar werden müssen. Sein hoher Planungs- und Dokumentationsaufwand passt weniger zu kleinen, einfachen Produkten.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Keine Strukturpfade verfügbar.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.