Event Storming ist eine Methode, die es Teams ermöglicht, komplexe Geschäftsprozesse zu verstehen und zu modellieren, indem sie Ereignisse, Akteure und Abläufe visuell darstellen. Diese Methode fördert die Zusammenarbeit und das gemeinsame Verständnis innerhalb von Teams und zwischen verschiedenen Stakeholdern.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Event Storming ist eine kollaborative Modellierungsmethode, bei der fachliche Ereignisse als zeitlicher Verlauf sichtbar gemacht werden, um komplexe Domänen gemeinsam zu verstehen.
Alberto Brandolini entwickelte die Methode im Umfeld von Domain-Driven Design als großflächiges, farbcodiertes Workshopformat.
Teilnehmende sammeln vergangen formulierte Domain Events auf einer Timeline und ordnen Auslöser, Commands, Actors, Policies, Read Models und externe Systeme hinzu. Hotspots markieren Unklarheit oder Konflikt; Prozessgrenzen und Sprachwechsel helfen, Aggregate und Bounded Contexts zu erkennen.
Fachlich relevante Tatsachen zeigen, was über Zeit im Geschäft geschieht.
Commands, Akteure und Policies erklären, wodurch Ereignisse entstehen und was ihnen folgt.
Hotspots und Sprachunterschiede machen Wissenslücken und Domänengrenzen sichtbar.
Event Storming eignet sich für gemeinsames Domänenlernen, Prozessentwurf und strategisches DDD. Es braucht echte Fachbeteiligung und gute Moderation; das Workshopmodell ist eine Hypothese, die mit Fällen, Regeln und Systemrealität weiter präzisiert wird.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Keine Strukturpfade verfügbar.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.