Dot Voting ist eine einfache, schnelle Priorisierungsmethode, bei der Teilnehmer Punkte (Dots) auf Optionen verteilen, um Präferenzen sichtbar zu machen. Sie eignet sich für Workshops und Entscheidungsfindung in Teams. Die Methode fördert Partizipation, reduziert Diskussionen, hat aber Limitierungen bei Komplexität und Kontextabhängigkeit.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Dot Voting ist eine einfache Priorisierungstechnik, bei der eine Gruppe begrenzte Punkte auf Optionen verteilt, um rasch zu sehen, welche Ideen, Vorschläge oder Maßnahmen die meiste Unterstützung haben.
Die Methode steht in der Moderations- und Workshoppraxis und greift das Prinzip kumulativer Stimmen auf: Viele Optionen sollen nach einem Brainstorming nicht einzeln ausgehandelt, sondern schnell verdichtet werden. Dot Voting entstand aus dem Bedarf, Präferenzen in Gruppen sichtbar und vergleichbar zu machen, ohne eine lange Ranking-Diskussion zu erzwingen. Deshalb wird es oft als leichter Übergang von Sammlung zu Auswahl eingesetzt.
Stell dir ein Budget aus Punkten vor, das auf eine Tafel mit Optionen verteilt wird. Zuerst stehen die Vorschläge sichtbar nebeneinander. Dann erhält jede Person eine feste Zahl an Dots und setzt sie dort ein, wo Unterstützung entstehen soll – gebündelt auf einer Option oder auf mehrere verteilt. Nach dem Zählen entsteht eine Rangfolge, die als Arbeitsgrundlage dient, aber die inhaltliche Prüfung nicht ersetzt.
Jede Person verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Punkten; das erzwingt Auswahl und macht Gewichtung sichtbar.
Mehrere Punkte können auf dieselbe Option gehen, um starke Präferenz zu zeigen.
Das Zählen der Punkte verdichtet viele Einzelurteile zu einer leicht lesbaren Reihenfolge.
Die Frage, die Optionen und der Zeitrahmen bestimmen, ob das Ergebnis brauchbar ist.
Das Ergebnis markiert meist einen Shortlist-Startpunkt und keine endgültige Entscheidung.
Dot Voting hilft, wenn Gruppen nach einer Ideensammlung oder bei vielen Alternativen schnell eine belastbare Reihenfolge brauchen, etwa in Workshops, Retrospektiven, Produktentscheidungen oder Governance-Runden. Es funktioniert am besten mit klar formulierten, ungefähr vergleichbaren Optionen. Grenzen: Die Methode misst Zustimmung, nicht Wirkung, Aufwand oder Abhängigkeiten; bei komplexen Trade-offs braucht es zusätzliche Kriterien oder eine Folgeentscheidung.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Keine Strukturpfade verfügbar.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.