Die Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA) dient dazu, potenzielle Risiken bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu identifizieren sowie Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Sie ist besonders wichtig, wenn neue Technologien oder Verfahren zur Datenerhebung eingeführt werden.
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Ausführbares Vorgehen: kann angewendet werden und erzeugt ein Ergebnis.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Eine Datenschutz-Folgenabschätzung bewertet vorab Risiken einer Verarbeitung für betroffene Personen und legt geeignete Schutzmaßnahmen fest.
Die Datenschutz-Folgenabschätzung wurde als risikobasierte Datenschutzprüfung in der Datenschutz-Grundverordnung verankert. Artikel 35 DSGVO verlangt sie bei voraussichtlich hohem Risiko, etwa durch neue Technologien oder umfangreiche Verarbeitung besonders sensibler Daten.
Stell dir eine Sicherheitsplanung vor Baubeginn vor: Du zeichnest mögliche Schadenswege ein, schätzt ihre Schwere und beschließt Schutzvorkehrungen, bevor Menschen dem Risiko ausgesetzt sind.
Zweck, Umfang, Datenarten und Beteiligte werden konkret beschrieben.
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere möglicher Schäden werden bewertet.
Technische und organisatorische Maßnahmen senken erkannte Risiken.
Eine DPIA macht Datenschutzrisiken vor einer Verarbeitung sichtbar und dokumentiert Entscheidungen. Sie ist kein einmaliges Freigabesiegel; bei Änderungen und fortbestehendem Risiko braucht es Überprüfung und gegebenenfalls die Aufsichtsbehörde.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.