Zero Trust ist ein Sicherheitsparadigma, das davon ausgeht, dass kein Netzwerk, kein Benutzer und kein Gerät automatisch vertraut wird. Zugriffsentscheidungen basieren auf kontinuierlicher Verifikation, geringstmöglichen Rechten und kontextuellen Signalen. Es eignet sich zur Absicherung verteilter Cloud‑Umgebungen, hybrider Infrastrukturen und moderner Ident…
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Zero Trust ist ein Sicherheitsmodell, das jedem Zugriff unabhängig vom Netzwerkstandort eine Prüfung und fortlaufende Kontrolle auferlegt.
Der Begriff Zero Trust wurde durch den Sicherheitsanalysten John Kindervag bei Forrester geprägt. Das Modell entstand als Antwort auf Netzwerke, deren interne Grenzen keinen verlässlichen Vertrauensschutz mehr boten; NIST fasste die Architektur später in SP 800-207.
Jede Anfrage wird anhand von Identität, Gerät, Kontext und Berechtigung bewertet. Zugriff gilt nur für die konkrete Ressource und den nötigen Zeitraum; Vertrauen wird fortlaufend neu überprüft.
Netzwerkzugehörigkeit erzeugt kein automatisches Vertrauen.
Jeder Zugriff wird kontextbezogen authentifiziert und autorisiert.
Segmentierung, Richtlinien und Überwachung begrenzen Schäden.
Zero Trust strukturiert Schutzmaßnahmen für verteilte Systeme, Cloud-Dienste und mobile Arbeitsplätze.
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