Semi-strukturierte Daten beschreiben ein Datenmodell zwischen strikt strukturierten Tabellen und unstrukturiertem Text, das flexible, aber teilgegliederte Informationsrepräsentation erlaubt. Typische Formate sind JSON, XML und YAML; hybride Modelle wie JSON-LD oder RDF kommen ebenfalls zum Einsatz. Das Konzept fördert agile Integration und Anpassungsfähigkei…
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Semistrukturierte Daten besitzen erkennbare Struktur durch Tags, Schlüssel oder verschachtelte Beziehungen, ohne einem vollständig starren Tabellen- oder Schemaformat zu folgen.
Der Begriff etablierte sich für Dokument- und Austauschformate, die zwischen freiem Text und streng relationalen Tabellen liegen. XML wurde als standardisiertes, erweiterbares Markup für strukturierte Dokumente und Datenaustausch entwickelt.
Ein Dokument trägt Daten zusammen mit Namen und Hierarchie: Elemente können verschachtelt und wiederholt werden, Attribute ergänzen sie. Ein Parser liest die Struktur, während Schema- oder Validierungsregeln festlegen können, welche Varianten zulässig sind.
Namen, Schlüssel und Verschachtelung tragen Struktur, auch wenn nicht jede Form vorab festgeschrieben ist.
Dokumente können unterschiedliche Felder und Tiefen enthalten, was Entwicklung und Integration erleichtert.
Schemas und Regeln prüfen, welche konkrete Ausprägung eines flexiblen Dokuments akzeptiert wird.
Semistrukturierte Daten passen zu wechselnden Domänen und dokumentorientierten Schnittstellen. Fehlende Vereinbarungen zu Versionierung, Pflichtfeldern, Datentypen und Validierung führen jedoch schnell zu Integrations- und Auswertungsproblemen.
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