Modular Maturity Index
Der Modular Maturity Index (MMI) – geprägt durch Dr. Carola Lilienthal – beschreibt ein strukturiertes Vorgehen, um die „Modularität“ eines Systems nicht nur gefühlt, sondern anhand nachvollziehbarer Kriterien zu bewerten. Im Kern geht es darum, Architekturqualität über messbare Signale wie Kopplung, Kohäsion, Abhängigkeitsstrukturen und Änderungsdynamik sichtbar zu machen und daraus konkrete Verbesserungsprioritäten abzuleiten. MMI wird typischerweise eingesetzt, wenn Teams ein System über Zeit stabil betreiben und weiterentwickeln müssen: Modularität entscheidet dann direkt über Änderbarkeit, Testbarkeit, Liefergeschwindigkeit und Risiko. Ein praktisches MMI-Assessment kombiniert (a) eine konsistente Modul-/Domänensicht (z. B. Packages, Komponenten, Services oder „Module“ im DDD-Sinne) mit (b) einem Metriken-Set und (c) einem Reifegradmodell, das Ergebnisse in handlungsfähige Stufen übersetzt. Wichtig: MMI ist kein Tool und keine einzelne Kennzahl, sondern ein Konzept für Architekturdiagnose und -steuerung. Der Nutzen entsteht, wenn das Team die Messung als kontinuierliche Feedbackschleife betreibt: Metriken werden nicht als „Score zur Bewertung von Menschen“ verwendet, sondern als Frühindikatoren für technische Risiken und als Navigationshilfe für Refactorings, Domänenschnitt-Verbesserungen und Entkopplungsmaßnahmen.
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