High Availability (HA) beschreibt Architektur- und Betriebsprinzipien, die darauf abzielen, Systemausfälle zu minimieren und Dienste dauerhaft erreichbar zu halten. Es umfasst Redundanz, Failover, Replikation und Monitoring sowie Prozesse zur Wiederherstellung. Implementierung erfordert Planung, Tests und klare Betriebsprozeduren.
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
High Availability bezeichnet den Entwurf eines Systems für möglichst wenige und kurze Ausfälle innerhalb eines definierten Zeitraums.
Der Ansatz entwickelte sich aus dem Bedarf, kritische Dienste trotz Hardware-, Software- und Betriebsfehlern verfügbar zu halten. Hochverfügbarkeit ist eine Architektur- und Betriebsdisziplin, keine einzelne Technologie oder Urheberschaft.
Verfügbarkeit entsteht durch das Zusammenspiel redundanter Komponenten, Fehlererkennung, Umschaltung und Wiederherstellung. Fallen einzelne Instanzen aus, übernimmt eine gesunde Instanz; gemeinsame Abhängigkeiten können jedoch weiterhin den Dienst stoppen. Zielwerte wie SLA und RTO konkretisieren, wie viel Ausfall akzeptabel ist.
Mehrere unabhängige Ressourcen vermeiden, dass ein einzelner Ausfall den Dienst beendet.
Ein erkannter Fehler löst die kontrollierte Umschaltung auf eine funktionsfähige Ressource aus.
Eine gemeinsame Komponente kann trotz vieler Instanzen zum zentralen Ausfallpunkt werden.
High Availability hilft, Architekturentscheidungen an Geschäftsfolgen und zugesagten Zielwerten auszurichten. Sie erhöht Aufwand und Komplexität und ersetzt weder Backups noch Disaster-Recovery-Übungen.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.