Das Cloud-Deployment-Modell beschreibt Muster zur Bereitstellung von IT-Ressourcen in Public, Private, Hybrid oder Community Clouds sowie SaaS/PaaS/IaaS-Varianten. Es hilft Architekturentscheidungen zu treffen, Governance, Betrieb und Compliance-Anforderungen zuzuordnen. Entscheidungskriterien sind Kosten, Sicherheit, Kontrolle, Skalierbarkeit und betrieblic…
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Das Cloud-Deployment-Modell beschreibt, in welcher Bereitstellungsform Cloud-Ressourcen organisiert sind: öffentlich, privat, hybrid oder gemeinschaftlich. Es hilft, Teilung, Zugriffsgrenzen und Verantwortlichkeiten eines Workloads einzuordnen.
Der Begriff ordnet eine grundlegende Cloud-Dimension: nicht die Serviceart, sondern die Frage, wo Ressourcen betrieben werden und wie sie abgegrenzt sind. Die NIST-Definition von 2011 macht Deployment Models ausdrücklich zu einem Teil des Cloud-Konzepts. Damit reagiert sie auf das praktische Problem, Public, Private, Hybrid und Community so zu benennen, dass Kontrolle, Datenort, Teilung und Zuständigkeiten für Workloads vergleichbar werden.
Stell dir Deployment als Karte der Betriebsgrenzen vor. Public Cloud heißt gemeinsam genutzte Provider-Infrastruktur, Private Cloud eine dedizierte Umgebung für eine Organisation, Community Cloud eine gemeinsam genutzte Umgebung für eine definierte Gruppe, und Hybrid Cloud verbindet zwei oder mehr solcher Umgebungen mit klaren Schnittstellen und Regeln. Entscheidend ist also die räumlich-organisatorische Zuordnung, nicht die Tiefe des angebotenen Dienstes.
Sie beschreibt, wo eine Cloud-Umgebung organisatorisch und technisch abgegrenzt ist.
Die Infrastruktur wird von einem Anbieter für mehrere Kunden gemeinsam betrieben.
Die Umgebung ist für eine einzelne Organisation vorgesehen und nicht allgemein geteilt.
Mehrere Deployment-Umgebungen werden verbunden und gemeinsam genutzt.
Mehrere Organisationen mit ähnlichen Anforderungen teilen sich eine gemeinsame Umgebung.
Das Modell hilft bei Architekturentscheidungen, Cloud-Migrationen, Beschaffung und Sicherheits- oder Compliance-Prüfungen. Besonders nützlich ist es, wenn Kosten, Kontrolle, Skalierbarkeit und regulatorische Vorgaben gegeneinander abzuwägen sind. Es legt jedoch weder das Service-Modell noch konkrete Betriebsprozesse fest; für diese Fragen braucht es eine separate Zielarchitektur und klare Verantwortungszuweisung.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.