Methodisches Verfahren zur systematischen Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen einer Maßnahme zur fundierten Entscheidungsfindung.
Die Kosten-Nutzen-Analyse ist ein strukturiertes Bewertungsverfahren zur systematischen Gegenüberstellung monetärer und nicht-monetärer Effekte von Projekten oder Maßnahmen. Sie quantifiziert Kosten und Nutzen über einen definierten Zeitraum, berücksichtigt Diskontierung und Verteilungswirkungen und ermöglicht die vergleichende Bewertung von Alternativen zur Unterstützung rationaler Investitions- und Politikentscheidungen. Unsicherheiten werden durch Sensitivitätsanalysen adressiert.
Diskontierte Summe aller erwarteten Nutzen minus Kosten über den Analysezeitraum.
Verhältnis der diskontierten Nutzen zur Summe der diskontierten Kosten.
Zeitspanne, bis kumulierte Nutzen die anfänglichen Kosten decken.
Analyse von Bauprojekten unter Einbeziehung direkter Nutzer- und externen gesellschaftlichen Nutzen.
Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen Legacy-Betrieb und Migration in eine moderne Plattform.
Quantitative Bewertung von Regulierungsvorschlägen zur Entscheidungsunterstützung von Behörden.
Rahmenbedingungen, Ziele und Alternativen festlegen.
Relevante Kosten- und Nutzenkategorien identifizieren.
Daten sammeln und Annahmen dokumentieren.
Berechnungen (NPV, BCR) durchführen und diskontieren.
Sensitivitätsanalysen durchführen und Entscheidung ableiten.