Ein sequentielles Entwicklungsmodell mit klar abgegrenzten Phasen und starren Übergabepunkten.
Das Wasserfallmodell ist ein sequentielles Planungs- und Entwicklungsmodell für Softwareprojekte, das Phasen wie Anforderungsanalyse, Entwurf, Implementierung, Test und Wartung strikt nacheinander durchläuft. Es betont Dokumentation, feste Meilensteine und klare Übergabepunkte. Geeignet bei stabilen Anforderungen, jedoch wenig flexibel für Änderungen. Typische Risiken sind späte Fehlerentdeckung und hohe Änderungskosten.
Messung, wie gut Phasenmeilensteine eingehalten wurden.
Aufwand für Korrekturen, die nachspät entdeckten Fehlern entstehen.
Grad der formalen Dokumentation im Verhältnis zu geforderten Artefakten.
Stabile Anforderungen und vertragliche Meilensteine führten zur Anwendung eines Wasserfallprozesses mit formaler Abnahme.
Regulatorische Vorgaben erforderten dokumentierte Phasen und Nachweisketten, weshalb Wasserfall-ähnliche Abläufe genutzt wurden.
Hardwareabhängigkeiten und lange Testzyklen machten sequentielle Phasen praktikabel.
Anforderungen vollständig erfassen und formal abnehmen.
Detailliertes Phasen- und Meilensteinplan erstellen.
Dokumentation, Tests und Abnahmeprozesse definieren und instrumentieren.