RPO definiert den maximal tolerierbaren Datenverlust in zeitlicher Hinsicht und dient als Maß für Backup‑ und Replikationsanforderungen.
Das Recovery Point Objective (RPO) definiert den maximal tolerierbaren Datenverlust in einem Disaster‑Recovery‑Szenario. Es legt fest, bis zu welchem Zeitpunkt Daten wiederhergestellt werden müssen, um Geschäftsprozesse zu sichern. RPO ist Kernbestandteil von Recovery‑Planung und Service‑Level‑Agreements. Organisationen definieren RPO basierend auf Geschäftsanforderungen und technischen Möglichkeiten.
Gemessene Zeitspanne zwischen dem letzten konsistenten Datenpunkt und dem Ausfallzeitpunkt.
Anteil erfolgreicher Backup‑Jobs im definierten Zeitraum.
Dauer bis zum Wiederherstellen von Diensten in akzeptablem Zustand nach einem Ausfall.
Ein Online‑Shop definiert 15 Minuten RPO für Bestell‑DBs, um Umsatzausfälle zu minimieren und Chargebacks zu vermeiden.
Für weniger kritische Archivdaten wird ein RPO von mehreren Stunden akzeptiert, um Kosten zu optimieren.
Ein SaaS‑Anbieter bietet Premium‑Kunden kürzere RPOs gegen Aufpreis und standardmäßige längere RPOs für Basis‑Pläne.
Datenklassifizierung durchführen und kritische Assets identifizieren.
RPO‑Ziele pro Daten‑ und Systemklasse definieren.
Backup‑ und Replikationsstrategie auswählen und konfigurieren.
Regelmäßige Tests planen und Ergebnisse operationalisieren.