Konzept aus Regelungstheorie zur Steuerung von Systemen mittels Rückkopplung, um Stabilität, Sollwerterreichung und Störungsdämpfung zu gewährleisten.
Feedback Control ist ein konzeptionelles Muster aus der Regelungstheorie, das Systemverhalten durch Rückkopplung misst und steuert, um Sollwerte zu erreichen oder Störungen zu kompensieren. Es beschreibt Prinzipien zur Messung, Vergleich und adaptiven Anpassung von Steuergrößen. Anwendung findet es in Softwarearchitektur, Betrieb und Produktstabilität.
Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert über die Zeit; Kernmetrik zur Bewertung der Regelgüte.
Zeit zwischen Messung und Ausführung der Korrektur; beeinträchtigt Stabilität und Reaktionsfähigkeit.
Amplitude und Häufigkeit von Schwingungen nach einer Störung; Indikator für Übersteuerung.
Ein einfacher PID-Regler passt die Anfrage-Rate zu einem Dienst basierend auf gemessener Latenz an.
Auto-Scaler nutzt SLO-Abweichungen als Feedback, um Pods dynamisch zu erhöhen oder zu reduzieren.
Ein Regler reduziert Einspeisung in eine Warteschlange, wenn die Längen einen kritischen Wert erreichen.
Instrumentierung: Relevante Metriken und Messpunkte definieren und implementieren.
Design: Sollwerte, Toleranzen und Regelstrategie auswählen (z. B. PID, throttling).
Integration: Aktoren anschließen und sichere Schnittstellen implementieren.
Validierung: Verhalten unter Last und Störungen testen und Parameter feinjustieren.