Organisationskonzept, das über symptomatische Fehlerkorrektur hinaus die zugrundeliegenden Annahmen und Regeln hinterfragt, um systemische Verbesserung und anhaltendes Lernen zu ermöglichen.
Double-Loop-Learning fördert nicht nur die Korrektur von Fehlern, sondern hinterfragt grundlegende Annahmen und Organisationsregeln, die Verhalten steuern. Es verbindet konkrete Problemlösung mit reflexiver Veränderung von Zielen und Prozessen und unterstützt dauerhafte Lernfähigkeit und Anpassung in komplexen Organisationen. Organisationen nutzen es, um über oberflächliche Korrekturen hinaus systemische Ursachen zu adressieren und Entscheidungsprozesse zu verbessern.
Misst, wie viele zugrundeliegende Ursachen statt Symptome erkannt wurden.
Prozentsatz der vorgeschlagenen Maßnahmen, die Governance oder Ziele ändern und umgesetzt wurden.
Häufigkeit, mit der zuvor gelöste Probleme wieder auftreten.
Ursprüngliche theoretische Fundierung und empirische Beobachtungen organisationaler Lernprozesse.
Teams nutzen Rückblicke, um Annahmen zu prüfen und Prozesse iterativ zu verändern.
Unternehmen passen Governance oder Ziele an, wenn systemische Ursachen identifiziert werden.
Einführung von strukturierten Reflexionsformaten wie Retrospektiven.
Schulung von Moderator:innen in hinterfragenden Fragetechniken.
Dokumentation von Lernhypothesen und Festlegung von Evaluationskriterien.
Verankerung von Entscheidungen zur Regelanpassung in Governance-Prozessen.