Secure Sockets Layer (SSL) ist ein historisch eingesetztes kryptografisches Protokoll zur Gewährleistung von Vertraulichkeit, Integrität und Authentifizierung in Netzwerkverbindungen. Es beschreibt verschlüsselte Kommunikationskanäle, Handshakes, Zertifikate und Chiffrenaushandlung. Heute wird SSL durch TLS ersetzt; Implementierungen erfordern aktuelle Ciphe…
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Secure Sockets Layer (SSL) bezeichnet ein historisches Protokoll zur abgesicherten Kommunikation; im heutigen Web wird seine Nachfolge Transport Layer Security (TLS) verwendet.
SSL wurde in den 1990er-Jahren von Netscape für sichere Netzwerkkommunikation entwickelt. Die IETF standardisierte TLS als Nachfolger; TLS 1.3 ist in RFC 8446 von 2018 spezifiziert. SSL 2.0 und 3.0 gelten als veraltet und unsicher.
Beim TLS-Handshake authentifiziert ein Zertifikat typischerweise den Server und werden kryptografische Schlüssel ausgehandelt. Danach schützt symmetrische Verschlüsselung die Verbindung vor Mitlesen und Manipulation; ein Zertifikat allein beweist nicht die Vertrauenswürdigkeit einer Website.
Initiale Protokollphase für Aushandlung von Parametern und Sitzungsschlüsseln.
Bindet einen öffentlichen Schlüssel an eine durch eine Zertifizierungsstelle bestätigte Identität.
Aktuelle TLS-Version mit modernisierten kryptografischen Verfahren und reduziertem Handshake.
Der Begriff SSL begegnet weiterhin in Zertifikaten, Konfigurationen und Alltagssprache. Für neue Systeme ist entscheidend, TLS korrekt zu konfigurieren, Zertifikatsketten zu prüfen und veraltete Protokolle zu deaktivieren.
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