Serverless Architecture beschreibt ein Cloud-natives Architekturparadigma, bei dem Anwendungen auf vollständig verwalteten Diensten und ereignisgesteuerten Funktionen laufen, ohne Serverinfrastruktur zu verwalten. Es reduziert Betriebsaufwand und ermöglicht elastische Skalierung, erfordert aber neues Designdenken zu Kaltstarts, Abhängigkeiten und Observabili…
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Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was Zusammenhänge ordnet, verbindet oder entscheidbar macht.
Serverless Architecture ist ein Architekturansatz, der Anwendungscode mit verwalteten Cloud-Diensten und ereignisgesteuerten Ausführungseinheiten verbindet, während der Anbieter Serverbetrieb und Kapazität übernimmt.
Der Ansatz entstand aus dem Wunsch, Infrastrukturverwaltung von der Anwendungslogik zu entkoppeln. AWS Lambda dokumentiert eine typische Ausprägung: Funktionen werden durch Ereignisse aufgerufen, die Plattform stellt Laufzeit und Skalierung bereit und rechnet die Ausführung verbrauchsabhängig ab.
Betrachte Serverless als Verteilung von Verantwortlichkeiten, nicht als Abwesenheit von Servern. Das Design besteht aus Ereignisquellen, kurzlebigen Funktionen, verwalteten Speichern und klaren Schnittstellen. Prüfe Kaltstarts, Laufzeitgrenzen, Idempotenz, Beobachtbarkeit und Anbieterabhängigkeiten, bevor du den Ansatz für einen Dienst wählst.
Der Cloud-Anbieter betreibt Betriebssystem, Ausführungsumgebung und Kapazitätsbereitstellung.
Ereignisse lösen einzelne Ausführungseinheiten aus, die über APIs oder Nachrichten gekoppelt sind.
Kaltstarts, Laufzeit- und Ressourcenlimits, Kostenverläufe sowie Lock-in prägen die Eignung.
Der Ansatz kann Betriebsaufwand und Leerlaufkosten senken, verlangt aber ein anderes Design für Zustände, Fehler, Retries und Tracing. Serverless Architecture beschreibt dabei die Gesamtstruktur; einzelne Ausführungen und das Abrechnungsmodell sind nachgelagerte Aspekte.
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Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.