ISO/IEC 42010 ist ein internationaler Standard zur Beschreibung der Architektur von Systemen und Software. Er definiert Konzepte wie Stakeholder, Viewpoints und Views sowie Anforderungen an Architekturdokumentation und -Frameworks. Der Standard unterstützt konsistente, nachvollziehbare Architekturkommunikation und Vergleichbarkeit über Projekte hinweg. Er is…
Nutze diesen Steckbrief, um den Baustein kurz zu verstehen, ihn im Modell einzuordnen und bei Bedarf in die 360°-Bewertung zu wechseln.
Theoretisches Gebilde: erklärt einen Begriff, ein Prinzip oder ein Denkmodell.
Was du verstehen musst, um ein Themenfeld sinnvoll zu denken.
ISO/IEC 42010 ist ein internationaler Standard dafür, wie Architekturbeschreibungen strukturiert und verständlich dokumentiert werden.
Der Standard führt die ältere IEEE 1471 zur Beschreibung von Software- und Systemarchitekturen weiter. ISO, IEC und IEEE bündelten die Weiterentwicklung; die Ausgabe von 2011 etablierte Begriffe wie Stakeholder, Anliegen, Sicht und Sichtweise als gemeinsame Grundlage.
Denk an einen Stadtplan mit mehreren Karten: Eine Sicht zeigt etwa Verkehr, eine andere Versorgung. Die Norm erklärt, wie solche Sichten zu Anliegen und Betrachtern passen und gemeinsam eine Architektur beschreiben.
Eine betroffene oder interessierte Person beziehungsweise Gruppe der Architektur.
Eine Frage oder ein Interesse, das die Architektur beantworten soll.
Regeln und Sprache für die Erstellung einer bestimmten Architektursicht.
ISO/IEC 42010 schafft gemeinsame Begriffe für Architekturentscheidungen und ihre Dokumentation. Das erleichtert Kommunikation, Nachvollziehbarkeit und die Auswahl passender Sichten für unterschiedliche Anliegen.
Wo dieser Baustein im Themenmodell verortet ist.
Keine Strukturpfade verfügbar.
Erkunde, wie dieser Wissensbaustein mit Konzepten, Methoden, Technologien und Tools verbunden ist.
Diese Quellen belegen den Begriff und seine fachliche Bedeutung.
Alle direkten Verbindungen des aktuellen Wissensbausteins in einer kompakten, textuellen Darstellung.
Diese Einordnung zeigt, in welchem Kontext der Baustein typischerweise relevant wird, wie anspruchsvoll er ist und welche Wirkung er im Modell hat.
Die Ebene innerhalb der Organisation (Unternehmen, Domäne, Team), auf der der AssetBlock angewendet wird.