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method#Produkt#Lieferung#Softwaretechnik

Wireframing

Kompakte Methode zur frühen Strukturierung von Benutzeroberflächen, Fokus auf Layout, Informationshierarchie und Interaktionsfluss ohne visuelles Design.

Wireframing ist eine niedrig-fidelity Methode zur Strukturierung von Benutzeroberflächen und Nutzerflüssen in frühen Produktphasen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Design
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Design-Tools (z. B. Figma, Sketch)Confluence / Notizsysteme für DokumentationPrototyping-Tools für Tests

Prinzipien & Ziele

Fokus auf Funktion vor VisualsSchnelle Iteration und FeedbackschleifenKlare Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung
Erkundung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Verwechslung mit finalem Design führt zu Missverständnissen
  • Zu frühe Festlegung kann Innovation einschränken
  • Unzureichende Nutzerbeteiligung führt zu falschen Annahmen
  • Mit niedriger Fidelity starten und nur bei Bedarf erhöhen.
  • Klare Annotationen zu Interaktionen und Randfällen hinzufügen.
  • Frühe Nutzertests zur Validierung einsetzen.

I/O & Ressourcen

  • Produktvision oder Zielsetzung
  • Benutzer- / Task-Analysen
  • Stakeholder- und Geschäftsanforderungen
  • Low-Fidelity Wireframes oder Skizzen
  • Abgestimmte Interaktionsflüsse
  • Basis für Prototyping und Schätzungen

Beschreibung

Wireframing ist eine niedrig-fidelity Methode zur Strukturierung von Benutzeroberflächen und Nutzerflüssen in frühen Produktphasen. Sie ermöglicht es Teams, Layout, Informationshierarchie und Interaktionen ohne visuelles Design darzustellen, schnell zu iterieren, Feedback von Stakeholdern einzuholen und Funktionen vor der Entwicklung abzustimmen. Sie reduziert Risiko und Klärungsaufwand.

  • Schnelle Validierung von Konzepten
  • Reduziertes Risiko vor Investition in UI-Design
  • Verbesserte Stakeholder- und Teamabstimmung

  • Begrenzte Aussagekraft für visuelle Markenfragen
  • Nicht geeignet zur Darstellung dynamischer Zustände detailliert
  • Erfordert ergänzende Tests für Usability-Finesse

  • Durchlaufzeit bis zur ersten Abstimmung

    Zeitspanne von Anforderung bis zum abgestimmten Wireframe; misst Effizienz.

  • Anzahl iterativer Versionen vor Entwicklung

    Gibt Auskunft über Iterationsgrad und Vorarbeit vor Implementierung.

  • Reduktion von Nachfragen in der Entwicklung

    Misst, wie gut Wireframes Anforderungen klären und technische Unklarheiten mindern.

Startseiten-Prototyp

Team erzeugt Wireframes für die Startseite zur Diskussion der Informationshierarchie.

Checkout-Flow Vereinfachung

Wireframes halfen, unnötige Schritte zu identifizieren und zu entfernen.

Admin-Panel Restrukturierung

Niedrig-fidelity Wireframes ermöglichten schnelle Abstimmung zwischen Produkt und Backend.

1

Ziele und Nutzeraufgaben definieren.

2

Kernbildschirme und Navigation grob skizzieren.

3

Review mit Stakeholdern durchführen und priorisieren.

4

Iterieren basierend auf Tests und Feedback.

5

Übergabe an UI-Design und Entwicklung mit klaren Notizen.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unvollständige Dokumentation führt zu Implementierungsabweichungen.
  • Ungeklärte technische Annahmen müssen später nachgearbeitet werden.
  • Fehlende Benennung von Komponenten erschwert Wiederverwendung.
Unklare AnforderungenMangelnde NutzerbeteiligungZu detaillierte frühzeitige Spezifikation
  • Wireframe ersetzt Usability-Tests vollständig.
  • Wireframes werden ohne technische Prüfung als realisierbar angenommen.
  • Design-Entscheidungen nur anhand persönlicher Vorlieben treffen.
  • Stakeholder interpretieren Wireframes als fertiges Layout.
  • Zu frühe Festlegung auf eine Lösung ohne Exploration.
  • Wenig oder kein Nutzerinput während der Iterationen.
Grundkenntnisse in UX und InformationsarchitekturKommunikationsfähigkeit für Stakeholder-WorkshopsFähigkeit zur schnellen Visualisierung von Ideen
Frühe Validierung von NutzerflüssenKlare Definition von InteraktionspunktenMinimierung unnötiger Komplexität
  • Zeitbegrenzung für Iterationen
  • Verfügbarkeit von Stakeholdern
  • Werkzeug- oder Plattformlimitierungen