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method#Produkt#Delivery#Governance

SCAMPER-Modell

Eine strukturierte Kreativitätsmethode zur systematischen Ideenfindung mittels sieben Fragetechniken, um Produkte, Prozesse und Angebote neu zu denken.

Das SCAMPER-Modell ist eine strukturierte Kreativitätsmethode, die sieben Perspektiven (Substitute, Combine, Adapt, Modify, Put to other use, Eliminate, Reverse) nutzt, um bestehende Produkte, Prozesse oder Probleme systematisch neu zu denken.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Geschäftlich
  • Design
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Virtuelle Whiteboards (Miro, Mural) zur kollaborativen Ideensammlung.Projekt- und Aufgabenmanagement (Jira, Trello) für Nachverfolgung.Dokumentationstools (Confluence, Google Docs) für Ergebnisablage.

Prinzipien & Ziele

Systematisches Fragemuster statt spontaner Ideenfindung.Interdisziplinäre Beteiligung erhöht Perspektivenvielfalt.Prototyping und schnelle Validierung sind Bestandteil des Workflows.
Erkundung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Fokus auf Quantität statt Qualität der Ideen.
  • Dominanz einzelner Teilnehmender kann Vielfalt reduzieren.
  • Unzureichende Nachverfolgung führt zu verworfenen Ergebnissen.
  • Kleine, heterogene Gruppen bilden für unterschiedliche Perspektiven.
  • Zeitboxen pro SCAMPER-Frage, um Fokus und Dynamik zu halten.
  • Ergebnisse unmittelbar dokumentieren und Verantwortliche benennen.

I/O & Ressourcen

  • Beschreibung des zu untersuchenden Produkts oder Prozesses.
  • Teilnehmerliste mit Rollen und Erwartungen.
  • Moderationsmaterial und Dokumentationsvorlagen.
  • Katalog mit Ideen und kurzen Konzeptbeschreibungen.
  • Priorisierte Maßnahmen und nächste Schritte.
  • Prototyp- oder Testvorschläge zur Validierung.

Beschreibung

Das SCAMPER-Modell ist eine strukturierte Kreativitätsmethode, die sieben Perspektiven (Substitute, Combine, Adapt, Modify, Put to other use, Eliminate, Reverse) nutzt, um bestehende Produkte, Prozesse oder Probleme systematisch neu zu denken. Teams setzen es für Ideengenerierung, Rapid Prototyping und Lösungsvarianten in Workshops ein.

  • Ermöglicht strukturierte Generierung vieler Ideen in kurzer Zeit.
  • Fördert kreative Umdeutungen vorhandener Ressourcen.
  • Eignet sich für heterogene Teams und unterschiedliche Domänen.

  • Erfordert Moderation, sonst entstehen oberflächliche Ergebnisse.
  • Keine Garantie für wirtschaftliche Umsetzbarkeit der Ideen.
  • Nicht geeignet für tief technische Architekturentscheidungen ohne zusätzliche Analyse.

  • Anzahl generierter Ideen

    Gibt die rohe Ideenzahl pro Session an; Indikator für Divergenz.

  • Idee-zu-Prototyp-Quote

    Anteil der Ideen, die zu Prototypen oder Experimenten führen.

  • Zeit bis Validierung

    Zeit vom Workshopende bis zur ersten Validierung eines Vorschlags.

Feature-Variierung für Onboarding

Team nutzte SCAMPER, um mehrere Varianten des Onboarding-Flows zu entwerfen und A/B-Tests vorzubereiten.

Verkürzung Genehmigungsprozess

Durch Eliminate- und Combine-Fragen wurden redundante Prüfungen identifiziert und entfernt.

Neue Use-Cases aus bestehenden Komponenten

Adapt und Put to other use führten zu zwei neuen Geschäftsmodellen basierend auf vorhandenen Modulen.

1

Ziele definieren, Teilnehmer auswählen und Material vorbereiten.

2

Einführung in SCAMPER und Regeln der Session.

3

Gruppenarbeit: jede Gruppe bearbeitet die sieben Perspektiven.

4

Zusammenführung, Clustern und Priorisierung der Ergebnisse.

5

Ableitung von Prototypen/Experimenten und Verantwortlichkeiten.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unklare Dokumentation der Ergebnisse erschwert spätere Umsetzung.
  • Nicht umgesetzte Experimente binden Erwartungshaltungen ohne Nutzen.
  • Fehlende Integration in Produkt-Backlog führt zu Verzettelung.
ModerationskapazitätZeit für ValidierungEntscheidungstransparenz
  • SCAMPER als alleinige Entscheidungsgrundlage für technische Architektur.
  • Nur quantitative Ideensammlung ohne Bewertungskriterien.
  • Workshops ohne klare Zielsetzung oder Follow-up.
  • Zu frühe Kritik blockiert kreative Freiheit.
  • Fokus auf ungewöhnliche Ideen ohne Machbarkeitsprüfung.
  • Fehlende Priorisierung führt zu Umsetzungsstau.
Moderation und Zeitmanagement.Methodisches Kreativitätsverständnis (SCAMPER-Prinzipien).Fachwissen zum behandelten Produkt/Prozess.
Notwendigkeit schneller Ideengenerierung bei geringer Investition.Interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Problemlösung.Fokus auf experimentelles Lernen und Prototyping.
  • Benötigt ausreichend heterogene Teilnehmende für gute Ergebnisse.
  • Workshops benötigen zeitliche Freiräume im Tagesgeschäft.
  • Ergebnisse sind ohne Validierung nicht unmittelbar umsetzbar.