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method#Plattform#Architektur#Cloud#Delivery

Replatforming

Migration einer Anwendung auf eine neue Plattform mit geringfügigen Codeanpassungen zur Verbesserung von Betrieb und Skalierung.

Replatforming bezeichnet die Migration einer Anwendung auf eine neue Plattform mit minimalen Codeänderungen, um Betriebs- oder Skalierungsanforderungen zu verbessern.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

CI/CD-Tools (z. B. GitHub Actions, Azure DevOps)Container-Orchestrierung (z. B. Kubernetes)Monitoring- und Logging-Plattformen

Prinzipien & Ziele

Minimale funktionale Änderungen bevorzugenAutomatisierung von Build und Deployment sicherstellenKontinuierliches Monitoring nach Migration implementieren
Umsetzung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Unvollständige Abhängigkeitsanalyse führt zu Laufzeitfehlern
  • Kostenüberschreitungen durch ungeplante Cloud-Ressourcen
  • Ungenügendes Testing verursacht Regressionen im Betrieb
  • Beginnen mit nicht-kritischen Komponenten
  • Automatisierung und Tests früh einbinden
  • Monitoring und Metriken vor Cutover bereitstellen

I/O & Ressourcen

  • Architecture- und Deployment-Dokumentation
  • Abhängigkeits- und Leistungsanalyse
  • SLA- und Compliance-Anforderungen
  • Aktualisierte Plattform-Architektur und Deploymentscripts
  • Test- und Rollback-Pläne
  • Monitoring- und Observability-Konfiguration

Beschreibung

Replatforming bezeichnet die Migration einer Anwendung auf eine neue Plattform mit minimalen Codeänderungen, um Betriebs- oder Skalierungsanforderungen zu verbessern. Diese Methode fokussiert auf Plattformoptimierungen (z. B. Container, PaaS oder Cloud-Services) ohne vollständiges Re-Engineering. Sie reduziert Risiko und Zeit gegenüber kompletter Neu-Entwicklung.

  • Schnellere Migration im Vergleich zu kompletter Refaktorierung
  • Reduziertes Risiko bei gleichzeitiger Plattformverbesserung
  • Verbesserte Betriebs- und Skalierungsfähigkeit

  • Begrenzt, wenn tiefere Architekturprobleme bestehen
  • Nicht geeignet für umfangreiche funktionale Neuentwicklungen
  • Kann technische Schulden maskieren statt lösen

  • Time-to-migrate

    Gesamtdauer von Planung bis produktivem Cutover.

  • Fehlerquote nach Cutover

    Anzahl der Incidents pro Zeit nach Migration.

  • Betriebskostenveränderung

    Vergleich der laufenden Kosten vor und nach Replatforming.

Containerisierung einer internen API

API wurde ohne Funktionsänderung in Container überführt und in vorhandene CI/CD-Pipeline integriert.

Wechsel zu PaaS für Hintergrundprozesse

Batch-Jobs wurden auf verwaltete PaaS-Dienste portiert, Administration reduziert.

Optimierung einer Webshop-Plattform

Teile des Webshops auf skalierbare Containerumgebung migriert, Lastspitzen besser abgedeckt.

1

Analyse und Inventarisierung

2

Zielplattform definieren und Kriterien festlegen

3

Prototyp für kritische Komponenten erstellen

4

Automatisierte Tests und CI/CD anpassen

5

Schrittweiser Rollout und Monitoring

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Alte Konfigurationsmuster bleiben erhalten
  • Nicht adressierte monolithische Schnittstellen
  • Temporäre Adapter, die nie entfernt werden
Legacy-abhängigkeitenDatenbank-MigrationenInfrastruktur-Inkompatibilitäten
  • Replatforming statt notwendigem Refactoring bei schlechter Code-Qualität
  • Verschieben aller Komponenten gleichzeitig ohne Tests
  • Auswahl einer inkompatiblen PaaS-Lösung aus Kostengründen
  • Unterschätzung versteckter Abhängigkeiten
  • Nicht berücksichtigte Betriebskosten in der Cloud
  • Unzureichende Rollback-Strategie
Plattform- und Infrastrukturkenntnisse (Cloud, PaaS)Deployment- und CI/CD-ErfahrungKenntnisse in Containerisierung und Orchestrierung
Skalierbarkeit des LaufzeitbetriebsBetriebs- und Release-FrequenzKosten- und Ressourceneffizienz
  • Begrenzte Zeitfenster für Cutover
  • Regulatorische und Compliance-Anforderungen
  • Vorhandene SLA-Vorgaben