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method#Produkt#Lieferung#Governance

Ideation

Strukturierter Prozess zur systematischen Generierung und Bewertung von Ideen in frühen Phasen.

Ideation ist eine strukturierte Methode zur Generierung, Erweiterung und Bewertung von Ideen in frühen Produkt- oder Problementdeckungsphasen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Geschäftlich
  • Design
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

User Research Artefakte und PersonasRoadmapping- und Backlog-ToolsPrototyping- und Testing-Tools (z. B. Figma, InVision)

Prinzipien & Ziele

Zuerst divergieren, später konvergieren.Quantität fördert Qualität: viele Ideen vor schneller Bewertung.Vielfalt der Perspektiven erhöht Innovationswert.
Erkundung
Team, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Bestätigungsfehler bei Auswahl nur bekannter Lösungen.
  • Dominanz einzelner Teilnehmer kann Vielfalt ersticken.
  • Fehlende Nachverfolgung führt zu verlorenen Erkenntnissen.
  • Trenne divergent und konvergent zeitlich strikt.
  • Nutze vielfältige Techniken, um unterschiedliche Denkstile anzusprechen.
  • Dokumentiere Ideen und Entscheidungen nachvollziehbar für spätere Validierung.

I/O & Ressourcen

  • Eingrenzte Problemdefinition oder Challenge
  • Relevante Nutzerdaten oder Forschungsergebnisse
  • Interdisziplinäre Teilnehmergruppe und Moderationsmaterialien
  • Priorisierte Ideenliste mit Bewertungskriterien
  • Schnelle Prototypen oder Experimentpläne
  • Dokumentierte Annahmen und zu testende Hypothesen

Beschreibung

Ideation ist eine strukturierte Methode zur Generierung, Erweiterung und Bewertung von Ideen in frühen Produkt- oder Problementdeckungsphasen. Sie kombiniert divergente Kreativitätstechniken mit späterer Konvergenz zur Auswahl tragfähiger Konzepte. Ideation unterstützt Teams dabei, Vielfalt zu schaffen, Annahmen zu prüfen und priorisierte Lösungsansätze zu entwickeln.

  • Erhöhung der Lösungsvielfalt und Kreativität im Team.
  • Frühe Validierung von Annahmen durch schnell priorisierte Konzepte.
  • Fördert Teamalignment und gemeinsame Problemwahrnehmung.

  • Erfordert Moderation; ohne Facilitation wenig strukturierter Output.
  • Kann in engen Zeitrahmen oberflächlich bleiben.
  • Nicht jede Idee ist markt- oder technisch relevant ohne weitere Recherche.

  • Anzahl generierter Ideen

    Anzahl der während einer Session produzierten Einträge.

  • Ideenkonversionsrate

    Prozentualer Anteil von Ideen, die zu Prototypen oder Experimenten werden.

  • Zeit bis zur Validierung

    Durchschnittliche Zeit vom Ideengenerieren bis zur ersten Validierung.

Ideation-Workshop für Zahlungs-Feature

Cross-funktionales Team generiert 80+ Ideen, filtert nach Machbarkeit und wählt drei Konzepte zur Validierung.

Prozessideen in Support-Team

Support-Team nutzte Ideation, um Ticketübergabe zu verbessern; Ergebnis war ein neues Triage-Template und 30% schnellere Erstreaktion.

Remote-Ideation für Marketingkampagne

Verteiltes Marketingteam sammelte asynchron Ideen, konsolidierte live und entwickelte zwei Kampagnenprototypen.

1

Vorbereitung: Ziel definieren, Teilnehmer einladen, Material bereitstellen.

2

Divergenzphase: mehrere kurze Übungen zur Ideenproduktion durchführen.

3

Clusterung und Konvergenz: ähnliche Ideen zusammenfassen und bewerten.

4

Selektion: nach Kriterien priorisieren und Kandidaten auswählen.

5

Weiterverfolgung: Prototypen planen, Hypothesen formulieren, Verantwortliche festlegen.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Unstrukturierte Dokumentation erschwert spätere Reproduzierbarkeit.
  • Fehlende Integration in Produkt-Backlog führt zu Ideenverlust.
  • Keine definierten Metriken für Nachverfolgung und Erfolgsmessung.
fehlende psychologische Sicherheitbegrenzte Teilnehmerdiversitätenges Zeitbudget
  • Ideation als reine Brainstorming-Show ohne Ergebnisverantwortung.
  • Nur Führungskräfte entscheiden über Ideen ohne Teaminput.
  • Unkritische Übernahme aller Ideen ohne Nutzervalidierung.
  • Verwechslung von Quantität mit Qualität.
  • Unklare Kriterien führen zu inkonsistenter Auswahl.
  • Methodenblindheit: immer gleiche Techniken, keine Variation.
Methodenkompetenz in KreativitätstechnikenModerations- und Workshop-FacilitationErfahrung in Bewertung und Priorisierung von Ideen
Vielfalt der TeilnehmerrollenZeitliche Rahmenbedingungen und TimeboxingModerations- und Methodenkompetenz
  • Verfügbarkeit relevanter Stakeholder
  • Technische Machbarkeitsgrenzen
  • Organisatorische Entscheidungsfreiräume