Katalog
concept#Architektur#Software Engineering#Objektorientiert#Programmierprinzipien

SOLID Prinzipien

Die SOLID Prinzipien sind fünf grundlegende Prinzipien der objektorientierten Programmierung, die helfen, Software wartbarer und flexibler zu gestalten.

Die SOLID Prinzipien sind ein Set von fünf Designprinzipien, die von Robert C.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Design
  • Reif

Technischer Kontext

Integration von Testframeworks.Verwendung von CI/CD-Pipelines.Anbindung an Projektmanagement-Tools.

Prinzipien & Ziele

EinzelverantwortungsprinzipOffen/Geschlossen-PrinzipLiskovsches SubstitutionsprinzipSchnittstellensegregationsprinzipAbhängigkeitsumkehrprinzip
Umsetzung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Missverständnisse bei der Anwendung der Prinzipien.
  • Widerstand im Team gegen Veränderungen.
  • Mangelnde Dokumentation der Prinzipien im Projekt.
  • Regelmäßige Code-Reviews durchführen.
  • Dokumentation der Prinzipien im Projekt.
  • Feedback von Teammitgliedern einholen.

I/O & Ressourcen

  • Anforderungen an die Software
  • Vorhandene Codebasis
  • Entwicklungsteam
  • Wartbare und erweiterbare Software
  • Reduzierte technische Schulden
  • Höhere Codequalität

Beschreibung

Die SOLID Prinzipien sind ein Set von fünf Designprinzipien, die von Robert C. Martin formuliert wurden. Sie zielen darauf ab, die Wartbarkeit und Flexibilität von Software zu erhöhen, indem sie klare Richtlinien für die Strukturierung von Klassen und deren Interaktionen bieten. Diese Prinzipien sind: Single Responsibility Principle (SRP), Open/Closed Principle (OCP), Liskov Substitution Principle (LSP), Interface Segregation Principle (ISP) und Dependency Inversion Principle (DIP).

  • Erhöhte Wartbarkeit der Software.
  • Bessere Testbarkeit durch klare Schnittstellen.
  • Erleichterte Erweiterbarkeit und Anpassung.

  • Kann zu einer Überkomplexität führen, wenn übertrieben angewendet.
  • Erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung im Team.
  • Nicht alle Probleme erfordern die Anwendung aller Prinzipien.

  • Codequalität

    Messung der Wartbarkeit und Lesbarkeit des Codes.

  • Fehlerquote

    Anzahl der Fehler pro 1000 Zeilen Code.

  • Entwicklungszeit

    Zeit, die benötigt wird, um neue Funktionen zu implementieren.

E-Commerce-Anwendung

Eine E-Commerce-Anwendung, die die SOLID Prinzipien anwendet, um eine klare Trennung zwischen den verschiedenen Komponenten wie Produktverwaltung, Bestellabwicklung und Benutzerverwaltung zu gewährleisten.

Bankanwendung

Eine Banking-Anwendung, die SOLID Prinzipien verwendet, um die Sicherheit und Wartbarkeit der Software zu erhöhen, indem sie klare Schnittstellen und Verantwortlichkeiten definiert.

Soziale Netzwerkplattform

Eine soziale Netzwerkplattform, die SOLID Prinzipien implementiert, um die Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit der Plattform zu gewährleisten.

1

Schulung des Teams zu den SOLID Prinzipien.

2

Analyse der bestehenden Codebasis.

3

Anwendung der Prinzipien bei der Entwicklung neuer Features.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Technische Schulden durch Vernachlässigung der SOLID Prinzipien.
  • Wachstum der Komplexität durch unzureichende Modularität.
  • Schwierigkeiten bei der Wartung aufgrund von nicht dokumentierten Entscheidungen.
ÜberkomplexitätWiderstand gegen VeränderungenMangelnde Dokumentation
  • Ein Entwickler ignoriert das Einzelverantwortungsprinzip und fügt mehrere Verantwortlichkeiten in eine Klasse ein.
  • Ein Team verwendet das Offen/Geschlossen-Prinzip nicht und ändert bestehende Klassen, anstatt neue zu erstellen.
  • Ein Projekt hat keine klare Dokumentation der angewendeten Prinzipien.
  • Annahme, dass alle Prinzipien in jedem Fall angewendet werden müssen.
  • Glaube, dass die Anwendung der Prinzipien sofortige Ergebnisse liefert.
  • Unterschätzung der Notwendigkeit von Schulungen.
Kenntnisse in objektorientierter Programmierung.Erfahrung mit Softwarearchitektur.Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation.
ModularitätWartbarkeitErweiterbarkeit
  • Technische Einschränkungen der Plattform.
  • Ressourcenbeschränkungen im Team.
  • Regulatorische Anforderungen.