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concept#Sicherheit#Integration#Architektur#Plattform

Single Sign-on (SSO)

SSO ermöglicht zentrale Authentifizierung für mehrere Anwendungen, reduziert Anmeldeaufwand und vereinfacht Zugriffskontrolle.

Single Sign-on (SSO) ermöglicht Nutzern, sich einmal zu authentifizieren und auf mehrere unabhängige Systeme oder Anwendungen zuzugreifen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Organisatorisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Identity Provider (Keycloak, Auth0, Azure AD)Verzeichnisdienste (LDAP, Active Directory)Anwendungs-Gateways und Proxies

Prinzipien & Ziele

Zentrale Verwaltung von IdentitätenMinimierung lokaler ZugangsdatenKlare Delegation von Authentifizierungsverantwortung
Umsetzung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Single Point of Failure im Authentisierungsdienst
  • Fehlkonfigurierte Token- oder Sessionverwaltung
  • Unzureichende Berechtigungsabgrenzung bei Föderation
  • Verwenden von bewährten Protokollen (OIDC, SAML) statt proprietärer Lösungen.
  • Zentrale MFA-Richtlinien implementieren.
  • Regelmäßige Audit- und Token-Lifecycle-Überprüfungen durchführen.

I/O & Ressourcen

  • Verzeichnisdienst (z. B. LDAP, AD)
  • Identity Provider mit SSO-Unterstützung
  • Anwendungsseitige Integration (SAML/OIDC/OAuth)
  • Zentralisierte Authentifizierungs- und Sitzungsverwaltung
  • Einheitliche Zugangskontrollen und Audit-Logs
  • Verringerte Anzahl lokaler Passwörter

Beschreibung

Single Sign-on (SSO) ermöglicht Nutzern, sich einmal zu authentifizieren und auf mehrere unabhängige Systeme oder Anwendungen zuzugreifen. Es reduziert Passwortmüdigkeit, vereinfacht Benutzerverwaltung und kann zentrale Zugriffskontrollen ermöglichen. SSO umfasst Protokolle wie SAML, OAuth und OpenID Connect sowie organisatorische Anforderungen an Identity Provider.

  • Reduzierter Administrationsaufwand
  • Besseres Nutzererlebnis durch weniger Logins
  • Zentrale Audit- und Zugriffskontrolle

  • Abhängigkeit von Verfügbarkeit des Identity Providers
  • Komplexe Integration alter Systeme
  • Erforderliche Koordination über Teams und Anwendungen

  • Anzahl erfolgreicher SSO-Anmeldungen

    Misst Nutzung und Adoption des SSO-Systems.

  • MTTR des Identity Providers

    Zeit bis zur Wiederherstellung nach Ausfall des Identity Providers.

  • Anzahl fehlgeschlagener Token-Validierungen

    Indikator für Konfigurations- oder Integrationsprobleme.

Universelle Unternehmens-SSO-Lösung

Ein internationaler Konzern führt SSO via OpenID Connect und zentralem IdP ein, um Nutzerkomfort und Compliance zu verbessern.

Kundenzugang mit Social Login

Ein Portal erlaubt Kunden die Anmeldung über externe Identity Provider (z. B. Google), delegiert Authentifizierung und reduziert Passwortpflege.

Legacy-Anwendung über Proxy integrieren

Eine alte Anwendung wird über einen SSO-Proxy an das unternehmensweite SSO angebunden, ohne internen Code massiv zu ändern.

1

Evaluierung der aktuellen Authentifizierungslandschaft und Protokollunterstützung.

2

Auswahl eines Identity Providers und Definition von Policies.

3

Schrittweise Integration von Anwendungen und Monitoring einrichten.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Provisorische Adapter für Legacy-Systeme, die später ersetzt werden sollten.
  • Alte Token-Handling-Implementierungen ohne RS256-Unterstützung.
  • Unzureichend dokumentierte Integrationspfade zwischen Diensten.
Identity Provider KapazitätNetzwerk-Latenz bei externen AnbieternKompatibilität alter Anwendungen
  • Einführung eines IdP ohne Hochverfügbarkeitskonzept, wodurch Ausfälle ganze Organisation betreffen.
  • Weitergabe von überprivilegierten Rollen über Föderation ohne Mapping.
  • Nutzung von SSO zur Autorisierung statt korrekter Trennung von Authn und Authz.
  • Unterschätzung der notwendigen Governance für Identitätslebenszyklen.
  • Fehlende Tests für Logout-Propagation über alle Dienste.
  • Unklare Verantwortlichkeiten zwischen IdP- und Anwendungsteams.
Identity- und Access-Management-KenntnisseKenntnis von SAML, OAuth und OpenID ConnectBetriebswissen zu Hochverfügbarkeit und Sicherheit
Interoperabilität zwischen AnwendungenSkalierbarkeit und Verfügbarkeit des IdPSicheres Token- und Session-Management
  • Einführung erfordert organisatorische Koordination
  • Regulatorische Anforderungen an Identitätsdaten
  • Technische Limitierungen nicht kompatibler Anwendungen