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concept#Architektur#Sicherheit#Plattform#Zuverlässigkeit

Netzwerk-Design

Strukturierte Planung von Topologie, Adressierung, Kapazität und Sicherheit eines Netzwerks zur Erfüllung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen.

Network-Design ist die strukturierte Disziplin zur Planung und Spezifikation von Netzwerken bezüglich Topologie, Adressierung, Kapazität, Routing und Sicherheit, um funktionale und nicht-funktionale Anforderungen zu erfüllen.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

IPAM und CMDB-SystemeMonitoring- und Telemetrie-PlattformenAutomatisierungs- und Orchestrierungstools

Prinzipien & Ziele

Design nach klaren Schichten und Verantwortlichkeiten.Defense-in-depth: Mehrere Schutzebenen implementieren.Planung für Skalierbarkeit und Evolution von Anfang an.
Umsetzung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Fehlende Segmentierung führt zu weitreichenden Sicherheitsvorfällen.
  • Unzureichende Kapazitätsplanung verursacht Performance-Engpässe.
  • Inkompatible Änderungen durch verschiedene Teams verursachen Ausfälle.
  • Frühzeitige Automatisierung von Konfiguration und Tests.
  • Standardisierte Topologie- und Namenskonventionen verwenden.
  • Regelmäßige Kapazitäts- und Sicherheitsüberprüfungen einplanen.

I/O & Ressourcen

  • Geschäftsanforderungen und Nutzungsmuster
  • Hardware-Inventar und bestehende Topologie
  • Sicherheits- und Compliance-Richtlinien
  • Netzwerk-Architekturdiagramme
  • Adressierungs- und VLAN-Plan
  • Rollout- und Testpläne

Beschreibung

Network-Design ist die strukturierte Disziplin zur Planung und Spezifikation von Netzwerken bezüglich Topologie, Adressierung, Kapazität, Routing und Sicherheit, um funktionale und nicht-funktionale Anforderungen zu erfüllen. Es umfasst physische und logische Architekturen, Redundanz, Performance und Evolutionsstrategien. Gutes Design balanciert Kosten, Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und Betriebskomplexität über technische und organisatorische Grenzen hinweg.

  • Verbesserte Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit.
  • Vorhersagbare Performance und Kapazitätsplanung.
  • Klare Sicherheitszonen und reduzierte Angriffsflächen.

  • Erheblicher Planungs- und Abstimmungsaufwand in heterogenen Umgebungen.
  • Initiale Kosten für redundante Hardware und Infrastruktur.
  • Komplexität kann Betriebsaufwand erhöhen, wenn nicht automatisiert.

  • Latenz (ms)

    Messung der Paketlaufzeit zwischen definierten Endpunkten; wichtig für Echtzeitanwendungen.

  • Durchsatz (Mbps/Gbps)

    Verfügbare Datenrate über kritische Verbindungen; relevant für Kapazitätsplanung.

  • Verfügbarkeit (%)

    Prozentualer Anteil der Zeit, in der Dienste erwartungsgemäß verfügbar sind; Basis für SLAs.

Campus-Implementierung an Hochschule X

Segmentierung nach Fakultäten, zentrales Monitoring und redundante Kern-Switches zur Erhöhung der Ausfallsicherheit.

Hyperscaler-Anbindung für E-Commerce

Direktverbindungen zu Cloud-Providern, dedizierte Sicherheitszonen und elastische Bandbreitensteuerung zur Lastspitze.

Data-Center-Modernisierung bei Anbieter Y

Einführung einer Leaf-Spine-Architektur, Automatisierung der Konfiguration und verbesserte Telemetrie für Kapazitätsplanung.

1

Anforderungen sammeln und Stakeholder einbeziehen.

2

Architekturoptionen evaluieren und Trade-offs dokumentieren.

3

Detaillierte Entwürfe, Adressierung und Sicherheitszonen erstellen.

4

Pilot implementieren, testen und schrittweise skalieren.

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete Hardware in Kernsegmenten ohne Austauschplan.
  • Manuelle Konfigurationsänderungen ohne Versionskontrolle.
  • Fragmentierte Adressplanung durch kurzfristige Patches.
Core-Switching-KapazitätWAN-BandbreiteAdressierungs- und IP-Plan
  • Alle Dienste in einem Flachnetz ohne VLANs betreiben.
  • Skalierbarkeit ausschließlich durch schnellere Hardware lösen.
  • Security lediglich als Perimeter-Firewall betrachten.
  • Unzureichende Dokumentation führt zu Fehlkonfigurationen.
  • Fehlende Automatisierung macht Rollouts fehleranfällig.
  • Nicht berücksichtigte Abhängigkeiten zwischen Diensten.
Netzwerkarchitektur und Routing-ProtokolleSicherheits- und SegmentierungsprinzipienKapazitätsplanung und Performance-Analyse
Skalierbarkeit und WachstumsprognosenSicherheits- und Compliance-AnforderungenVerfügbarkeits- und Performance-SLAs
  • Budget- und Beschaffungszyklen
  • Physische Gebäude- und Verkabelungsrestriktionen
  • Regulatorische Anforderungen und Compliance