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concept#Analyse#Daten#Architektur#Produkt

Entscheidungsunterstützungssysteme

Konzeption für Informationssysteme, die Daten, Modelle und Interaktivität kombinieren, um Entscheidungsprozesse zu verbessern.

Decision Support Systems (DSS) sind Informationssysteme, die Daten, Modelle und Analysen kombinieren, um Entscheidungsprozesse zu unterstützen.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Geschäftlich
  • Design
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Data Warehouse / Data LakeBI- und Reporting-ToolsKernsysteme wie ERP/CRM

Prinzipien & Ziele

Datengetriebene Entscheidungsgrundlagen bereitstellenTransparenz und Nachvollziehbarkeit der EmpfehlungenInteraktive Exploration über starre Reports stellen
Erkundung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Falsche oder verzerrte Daten führen zu schlechten Empfehlungen
  • Übermäßiges Vertrauen in automatisierte Empfehlungen
  • Mangelnde Akzeptanz bei Endanwendern durch Intransparenz
  • Frühe Einbindung der Anwender zur Sicherstellung der Akzeptanz
  • Transparente Dokumentation von Modellen und Annahmen
  • Kontinuierliche Überwachung der Datenqualität und Ergebnisse

I/O & Ressourcen

  • Rohdaten aus operativen Systemen
  • Domänenwissen und Richtlinien
  • Bewertungs- und Kostenmodelle
  • Empfehlungen mit Begründung
  • Szenario-Analysen und Visualisierungen
  • Auditierbare Entscheidungsprotokolle

Beschreibung

Decision Support Systems (DSS) sind Informationssysteme, die Daten, Modelle und Analysen kombinieren, um Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Sie liefern strukturierte Informationen, Szenario-Analysen und Empfehlungen für Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung und können sowohl regelbasierte als auch analytische Verfahren integrieren. Typischerweise fokussieren DSS auf Datenintegration, Interaktivität und nachvollziehbare Argumentationen.

  • Schnellere und fundiertere Entscheidungen
  • Bessere Konsistenz in Entscheidungsprozessen
  • Ermöglicht Szenario-Analyse und Risikoabschätzung

  • Qualität der Ergebnisse ist abhängig von der Datenqualität
  • Kann komplexe menschliche Urteile nicht vollständig ersetzen
  • Implementierung kann integrative Systemarbeit erfordern

  • Entscheidungszeit

    Durchschnittliche Zeit vom Dateninput bis zur Entscheidungsempfehlung.

  • Trefferquote / Genauigkeit

    Anteil korrekter oder nützlicher Empfehlungen im Vergleich zur tatsächlichen Entscheidung.

  • Nutzerakzeptanz

    Anteil der Zielanwender, die das System regelmäßig nutzen.

Klinische Entscheidungsunterstützung

Assistenzsysteme für Ärzte, die patientenbezogene Daten und Leitlinien zusammenführen.

Finanzportfolio-Analyse

Tools zur Simulation von Portfolio-Szenarien und Risikoabschätzung.

Stadtplanung und Verkehrssteuerung

Modelle zur Bewertung von Infrastrukturentscheidungen und Verkehrsflüssen.

1

Anwendungsfälle priorisieren und Entscheidungsziele definieren

2

Datenquellen identifizieren, Qualität prüfen und integrieren

3

Modelle und Regeln auswählen; Interaktionsparadigmen entwerfen

4

Pilotbetrieb starten, Feedback sammeln und iterieren

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Nicht dokumentierte Modellannahmen
  • Monolithische Datenpipelines ohne Versionierung
  • Fehlende Tests für Daten- und Ergebnisqualität
DatenqualitätSkalierbarkeit der ModellberechnungNutzerakzeptanz
  • Einsatz für Fälle ohne ausreichende Datenbasis
  • Vertrauen auf veraltete oder unvalidierte Modelle
  • Implementierung als reines Dashboard ohne Entscheidungsprozess
  • Unklare Verantwortlichkeiten für Entscheidungen
  • Unterschätzung des Integrationsaufwands
  • Ignorieren von Bias und Verzerrungen in Daten
Datenanalyse und StatistikDomänenwissen des FachbereichsDatenintegration und Engineering
Datenintegration aus heterogenen QuellenEchtzeit- oder Near-Real-Time-VerfügbarkeitNachvollziehbarkeit und Auditfähigkeit
  • Beschränkter Zugriff auf sensible Daten
  • Technische Integrationsgrenzen vorhandener Systeme
  • Regulatorische Vorgaben und Datenschutz