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concept#Daten#Analyse#Architektur#Plattform

Data Warehouse

Zentrale, historisierte Datenablage zur Analyse und Berichterstattung, optimiert für Abfragen und Business Intelligence.

Ein Data Warehouse ist eine zentrale, strukturierte Sammlung historischer und integrierter Unternehmensdaten, optimiert für Abfragen und Analyse.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

ETL/ELT-Tools (z. B. dbt, Azure Data Factory)BI- und Reporting-Tools (z. B. Power BI, Tableau)Metadatencatalogs und Lineage-Tools

Prinzipien & Ziele

Zentralisierung historischer Daten zur Verlässlichkeit analytischer ErgebnisseKlar definierte Semantik und DimensionsmodelleAutomatisierte Datenqualitätsprüfungen und Lineage
Umsetzung
Unternehmen, Domäne

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Veraltete Datenmodelle führen zu falschen Entscheidungen
  • Mangelnde Governance verursacht Inkonsistenzen
  • Kostenexplosion bei unkontrolliertem Datenwachstum
  • Start mit klaren, begrenzten Domänen und iterativ erweitern
  • Automatisierte Tests und Continuous Integration für Datenpipelines
  • Dokumentierung von Semantik, Lineage und Verantwortlichkeiten

I/O & Ressourcen

  • Quellsysteme: ERP, CRM, IoT, Logs
  • Stammdaten und Referenzlisten
  • Geschäftsanforderungen und KPI-Definitionen
  • Konsistente Data-Marts und semantische Schichten
  • Berichte, Dashboards und analytische Datensets
  • Auditable Lineage und Archivierung

Beschreibung

Ein Data Warehouse ist eine zentrale, strukturierte Sammlung historischer und integrierter Unternehmensdaten, optimiert für Abfragen und Analyse. Es konsolidiert heterogene Quellen, standardisiert Datenmodelle und unterstützt Business Intelligence, Reporting und analytische Anwendungen. Es bildet die Grundlage für Unternehmenskennzahlen, Data Governance und datengetriebene Entscheidungen.

  • Konsistente, unternehmensweite Kennzahlenbasis
  • Historisierung und Reproduzierbarkeit von Analysen
  • Effiziente Aggregation und komplexe Abfragen

  • Hoher Implementierungs- und Betriebsaufwand
  • Latenz zwischen Ereignissen und verfügbaren Daten
  • Eingeschränkte Flexibilität bei adhoc-operativen Workloads

  • Query-Latenz (p95)

    Zeit, in der 95 % der Abfragen beantwortet werden; wichtig für Performance-SLAs.

  • Datenlatenz (Zeit bis verfügbar)

    Verzögerung zwischen Ereignis und Verfügbarkeit im Warehouse.

  • Datenqualitätsfehler pro Zeit

    Anzahl erkannter Qualitätsregelverletzungen innerhalb eines Zeitraums.

Einzelhandel: Verkaufs- und Lageranalyse

Konsolidiertes Warehouse kombiniert POS-, Lager- und Online-Verkaufsdaten für Absatzprognosen und Bestandsoptimierung.

Finanzen: Monatsabschluss und Compliance

Finanzdaten werden historisiert und auditiert bereitgestellt, um regulatorische Berichte und Abgleiche zu unterstützen.

Gesundheitswesen: Forschung und Ergebnisanalyse

Aggregierte Patienten- und Behandlungsdaten ermöglichen longitudinales Reporting und klinische Analysen.

1

Anforderungsanalyse und Definition der Kern-KPIs

2

Design des Datenmodells und der Semantik

3

Aufbau von Ingest-, Transform- und Ladeprozessen

4

Einführung von Monitoring, Tests und Data Governance

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Legacy-Schemata ohne klaren Migrationspfad
  • Ungetestete, dokumentationsfreie ETL-Skripte
  • Fehlende Automatisierung für Pipeline-Deployments
DatenaufnahmeTransformation/ETLAbfrageoptimierung
  • Versuch, das Warehouse als primären Streaming-Store zu nutzen
  • Unkontrollierte Aufnahme aller Rohdaten ohne Schema
  • Keine Versionierung von ETL-Änderungen und Modellvarianten
  • Unterschätzen der Aufwände für Datenbereinigung
  • Vergessen von Governance bei schneller Skalierung
  • Ignorieren von Kostenmodell und Storage-Typen
Datenmodellierung (dimensionales Modellieren)ETL/ELT-Entwicklung und OrchestrierungData Governance und Data Quality Management
Skalierbarkeit großer DatenmengenAbfrage- und AnalyseperformanceDatenqualität und Nachvollziehbarkeit
  • Regulatorische Anforderungen an Speicherung und Zugriff
  • Budgetrestriktionen für Speicher und Verarbeitung
  • Legacy-Datenquellen mit heterogenen Formaten