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concept#Produkt#Lieferung#Analytics#Governance

Customer Experience Map

Visuelle Darstellung von Kundenerlebnissen über alle Touchpoints zur Identifikation von Pain Points und Verbesserungsfeldern.

Eine Customer Experience Map visualisiert die Erlebnisse, Erwartungen und Pain Points von Kundinnen und Kunden über alle Kontaktpunkte hinweg.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Geschäftlich
  • Organisation
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

CRM-Systeme zur DatenanreicherungAnalytics-Plattformen (z. B. Google Analytics)Support- und Ticketing-Tools

Prinzipien & Ziele

Ganzheitliche Perspektive über alle TouchpointsDaten und qualitative Einsichten kombinierenIteratives Validieren mit Kund:innen
Erkundung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Falsche Priorisierung aufgrund unvollständiger Daten
  • Overengineering von Maßnahmen ohne Hypothesen
  • Silos bleiben bestehen, wenn Verantwortlichkeiten unklar sind
  • Regelmäßige Aktualisierung und Verantwortlichkeit festlegen
  • Kombination aus qualitativen und quantitativen Daten
  • Maps fokussiert halten und klar kommunizieren

I/O & Ressourcen

  • Kundensegmente, Personas
  • Qualitative Interviews und Beobachtungen
  • Quantitative Nutzungs- und Supportdaten
  • Visuelle Map mit Touchpoints und Emotionen
  • Priorisierte Maßnahmenliste
  • KPIs und Messplan für Folgeaktivitäten

Beschreibung

Eine Customer Experience Map visualisiert die Erlebnisse, Erwartungen und Pain Points von Kundinnen und Kunden über alle Kontaktpunkte hinweg. Sie ordnet Emotionen, Kanäle und internen Prozessen zeitlich und ermöglicht systematische Identifikation von Verbesserungsoptionen. Sie schafft eine gemeinsame Basis für interdisziplinäre Teams und priorisiert Handlungsfelder. Das Tool unterstützt strategische Entscheidungen in Produkt und Service.

  • Besseres Verständnis von Schmerzpunkten und Chancen
  • Mehr Alignment zwischen Produkt, Marketing und Support
  • Basis für priorisierte Verbesserungsmaßnahmen

  • Abhängig von Datenqualität und Repräsentativität
  • Kann schnell veralten ohne regelmäßige Aktualisierung
  • Erfasst selten alle internen Prozessdetails automatisch

  • Net Promoter Score (NPS)

    Misst Empfehlungsbereitschaft als Proxy für Experience-Qualität.

  • Conversion-Rate entlang der Journey

    Beobachtet Abbrüche und Erfolgsraten an definierten Touchpoints.

  • Customer Effort Score (CES)

    Erfasst, wie einfach Kundinnen und Kunden ein Ziel erreichen.

E-Commerce Checkout-Map

Visualisierung aller Schritte vom Warenkorb bis zur Lieferung zur Reduktion von Abbrüchen.

Onboarding für SaaS-Kunden

Map, die technische Einrichtung, Kommunikation und Support-Interaktionen abbildet.

Stationärer Handel: After-Sales-Experience

Erfasst Kundenkontakt in- und außerhalb des Stores bis zur Nachkaufbetreuung.

1

Ziele definieren und Stakeholder einbinden

2

Datenquellen zusammentragen und analysieren

3

Prototypische Map erstellen und mit Kunden validieren

4

Maßnahmen ableiten, priorisieren und messen

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Fehlende Integration von Kundendatenquellen
  • Unzureichende Tracking-Events für Touchpoint-Messung
  • Keine automatisierten Dashboards für Monitoring
Unklare VerantwortlichkeitenFragmentierte KundendatenMangel an qualitativen Insights
  • Map dient reinem Reporting ohne Handlungsableitung
  • Verwendung veralteter Daten zur Ableitung wichtiger Entscheidungen
  • Verantwortung bleibt diffus, Maßnahmen werden nicht umgesetzt
  • Verwechslung von Symptoms und Ursachen
  • Nichtbeachtung organisationaler Barrieren
  • Überschätzung der Repräsentativität kleiner Stichproben
User Research und InterviewtechnikDatenanalyse und MetrikverständnisModeration von Workshops
Kundenorientierung und NutzerzentrierungDatenverfügbarkeit für validierte HypothesenInterdisziplinäre Zusammenarbeit über Abteilungen
  • Datenschutz- und Compliance-Anforderungen
  • Begrenzte Zeitressourcen für Research
  • Technische Hürden bei Datenintegration