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concept#Plattform#DevOps#Observability

Container-Orchestrierung

Architekturkonzept zur Automatisierung von Deployment, Skalierung und Management containerisierter Anwendungen über Cluster.

Container-Orchestrierung koordiniert den Lebenszyklus von Container-basierten Anwendungen über mehrere Hosts hinweg, inklusive Scheduling, Skalierung, Service-Discovery und Fehlerbehandlung.
Etabliert
Hoch

Klassifikation

  • Hoch
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Container-Registries (z. B. Docker Hub, GCR)CI/CD-Systeme (z. B. Jenkins, GitLab CI)Cloud-Provider und On-Premise-Infrastrukturen

Prinzipien & Ziele

Deklarative Zustandsbeschreibung statt imperativer BefehleEphemerität von Containern und Immutable-Images fördernTrennung von Steuer- und Datenebene (Control/Data Plane)
Betrieb
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Fehlkonfigurationen können große Ausfälle verursachen
  • Sicherheitslücken in Plattformkomponenten
  • Ressourcenkonflikte und begrenzte Isolation
  • Verwende deklarative Manifeste und GitOps-Workflows
  • Automatisiere Health-Checks und Liveness-Probes
  • Implementiere Resource-Requests und Limits

I/O & Ressourcen

  • Container-Images in Registry
  • Deployment-Definitionen (Manifeste)
  • Cluster-Infrastruktur (Knoten, Netzwerk, Storage)
  • Bereitgestellte, skalierte Services
  • Status- und Health-Metriken
  • Service-Endpunkte und Routen

Beschreibung

Container-Orchestrierung koordiniert den Lebenszyklus von Container-basierten Anwendungen über mehrere Hosts hinweg, inklusive Scheduling, Skalierung, Service-Discovery und Fehlerbehandlung. Sie abstrahiert Infrastrukturdetails, ermöglicht deklarative Betriebsmodelle und vereinfacht DevOps-Prozesse. Entscheidungen betreffen Performance, Zuverlässigkeit und Betriebskomplexität.

  • Automatische Skalierung und Selbstheilung der Anwendungen
  • Portabilität über Infrastrukturen hinweg
  • Vereinfachtes Management durch deklarative Betriebsmodelle

  • Komplexität und hoher betriebstechnischer Aufwand
  • Herausforderungen bei Stateful-Workloads
  • Abhängigkeit von Ökosystem und Plattform-Implementierung

  • Mean Time To Recovery (MTTR)

    Durchschnittliche Zeit zur Wiederherstellung nach Ausfall eines Dienstes.

  • Pod-Startzeit

    Zeit vom Scheduling bis zum betriebsbereiten Container.

  • Cluster-Ressourcenauslastung

    Auslastungsgrade von CPU, Speicher und Storage im Cluster.

Kubernetes für Microservices

Einsatz einer Kubernetes-Cluster-Architektur zur Orchestrierung zahlreicher Microservice-Komponenten mit automatischem Scaling und Service-Discovery.

StatefulSets für datenintensive Dienste

Verwendung von StatefulSets und persistenten Volumes zur Verwaltung zustandsbehafteter Workloads wie Datenbanken innerhalb des Orchestrators.

Edge-Cluster für verteilte Workloads

Kombination zentraler und Edge-Cluster zur Ausführung latenzkritischer Dienste nahe am Nutzer mit zentraler Steuerung.

1

Bedarfsanalyse und Auswahl einer Orchestrator-Plattform

2

Cluster-Provisionierung und Basis-Konfiguration

3

Deployment-Pipelines und Observability einrichten

4

Rollen, Policies und Ressourcenquoten definieren

5

Schulung des Betriebs- und Entwicklerteams

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Manuelle Skripte statt deklarativer Konfigurationen
  • Nicht standardisierte Deployment-Templates
  • Veraltete Orchestrator-Versionen ohne Upgrade-Plan
Netzwerk-LatenzPersistenter SpeicherObservability- und Monitoring-Lücken
  • Einsatz nur zur Virtualisierung ohne Automatisierung
  • Skalierung kritischer stateful-Dienste ohne Persistenzstrategie
  • Offene Admin-APIs ohne Rollen- und Netzwerkrichtlinien
  • Unterschätzung der Observability-Anforderungen
  • Fehlende Backup-Strategien für persistente Daten
  • Komplexe Netzwerktopologien ohne klare Dokumentation
Konzepte von Containern und ImagesKubernetes- oder Orchestrator-BetriebNetzwerk- und Storage-Grundlagen
Skalierbarkeit und elastische RessourcenVerfügbarkeit und SelbstheilungPortabilität über Umgebungen
  • Ressourcenlimits der Infrastruktur
  • Legacy-Anwendungen, die nicht containerisiert sind
  • Regulatorische Vorgaben für Datenhaltung