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concept#Architektur#Plattform#Zuverlässigkeit#Sicherheit

Computer-Hardware

Physische Komponenten eines Computersystems, die Leistung, Energiebedarf und Formfaktor bestimmen.

Computer-Hardware umfasst die physischen Komponenten eines Rechensystems — Prozessoren, Speicher, Massenspeicher und Peripherie.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

Firmware und TreiberBetriebssysteme und HypervisorenPeripheriegeräte und Netzwerkinfrastruktur

Prinzipien & Ziele

Architekturentscheidungen nach Leistungs- und Energieanforderungen treffenStandardisierung zur Vereinfachung von Betrieb und SupportBerücksichtigung von Kühlung und Thermik bereits im Design
Umsetzung
Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Veraltete Komponenten führen zu Sicherheits- und Wartungsproblemen
  • Fehlende Kompatibilität zwischen Komponenten erhöht Integrationsaufwand
  • Unterschätzte thermische Belastung kann Ausfälle verursachen
  • Frühe Thermik- und Leistungsanalysen durchführen
  • Komponenten nach Lebenszykluskriterien auswählen
  • Standard-Referenzdesigns für Wiederverwendbarkeit pflegen

I/O & Ressourcen

  • Leistungs- und Kapazitätsanforderungen
  • Budget- und Zeitrahmen
  • Umgebungs- und Betriebsbedingungen
  • Technische Spezifikationen und Stückliste
  • Validierte Prototypen und Testprotokolle
  • Rollout- und Wartungsplan

Beschreibung

Computer-Hardware umfasst die physischen Komponenten eines Rechensystems — Prozessoren, Speicher, Massenspeicher und Peripherie. Sie bildet die technischen Grenzen und Möglichkeiten, die Architektur, Leistung und Energiebedarf bestimmen. Es beeinflusst Auswahl, Integration und Wartbarkeit über den gesamten Produktlebenszyklus.

  • Klare Grenzen für Leistungs- und Kapazitätsplanung
  • Optimierte Kosten durch zielgerichtete Beschaffung
  • Bessere Vorhersagbarkeit von Betrieb und Wartung

  • Physische Einschränkungen wie Größe, Gewicht und Wärmeabfuhr
  • Hardware-Änderungen sind langsamer als Software-Iterationen
  • Abhängigkeit von Lieferketten und Komponentenverfügbarkeit

  • Durchsatz (Transactions/s oder FLOPS)

    Misst die verarbeitete Last pro Zeiteinheit und bewertet Leistungskapazität.

  • Latenz (ms)

    Zeit bis zur Verarbeitung einzelner Anfragen, kritisch für Echtzeitsysteme.

  • Energieverbrauch (Watt / Joule pro Operation)

    Bewertet Effizienz und Betriebskosten über den Lebenszyklus.

RISC-V Entwicklungsboard im Edge-Cluster

Einsatz kleiner, energieeffizienter Boards zur Beschleunigung edge-naher Analysen.

Hochdichte GPU-Server für KI-Training

Spezialisierte Hardware-Konfigurationen zur Optimierung von Trainingsdurchsatz und Kühlung.

Standardisierte Arbeitsplatzkonfiguration

Einheitliche Hardware-Profile reduzieren Support-Aufwand und vereinfachen Rollouts.

1

Anforderungen erfassen und priorisieren

2

Architektur- und Komponentenentscheidungen dokumentieren

3

Prototypen bauen und validieren

4

Produktion, Rollout und Monitoring einführen

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete Board-Layouts erschweren spätere Upgrades
  • Proprietäre Schnittstellen ohne Adapterstrategie
  • Unzureichende Monitoring-Anbindung für Hardwarezustand
Thermisches ManagementKomponentenverfügbarkeitHW/SW-Kompatibilität
  • Einsatz von Consumer-Komponenten in kritischen Servern
  • Ignorieren von Firmware-Updates aus Kompatibilitätsängsten
  • Verzicht auf Redundanz in ausfallsicheren Systemen
  • Unterschätzung langfristiger Betriebskosten
  • Fehlende Testumgebung für thermische Grenzfälle
  • Nichtberücksichtigung von Lieferkettenrisiken
Hardware-Design und SchaltplanentwicklungSystemintegration und TestautomatisierungElektrische Messtechnik und Thermomanagement
Leistung und DurchsatzEnergieeffizienz und WärmeabfuhrKompatibilität und Schnittstellenstandards
  • Physikalische Abmessungen und Formfaktor
  • Stromversorgung und Energiebudget
  • Regulatorische und Sicherheitsstandards