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concept#DevOps#Software‑Engineering#Zuverlässigkeit

Automation

Automation bezieht sich auf die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und Prozesse durch Software, Skripte oder Werkzeuge zur Reduktion manueller Arbeit und Fehler.

Automation gestaltet wiederkehrende technische und organisatorische Abläufe so, dass sie reproduzierbar, zuverlässig und effizient ohne manuelles Eingreifen ausgeführt werden.
Etabliert
Mittel

Klassifikation

  • Mittel
  • Technisch
  • Architektur
  • Fortgeschritten

Technischer Kontext

CI/CD-Server (z. B. Jenkins, GitLab CI)Konfigurationsmanagement-Tools (z. B. Ansible, Terraform)Monitoring- und Observability-Tools

Prinzipien & Ziele

Idempotenz: Wiederholbare Aktionen ohne Nebenwirkungen.Automatisiere das, was reproduzierbar und fehleranfällig ist.Transparenz: Aktionen, Logs und Ergebnisse müssen sichtbar sein.
Umsetzung
Unternehmen, Domäne, Team

Use Cases & Szenarien

Kompromisse

  • Fehlerhafte Automatisierung kann breiten Ausfall verursachen.
  • Übermäßiges Vertrauen in Automatisierung reduziert menschliche Kontrolle.
  • Sicherheitslücken in Automatisierungsskripten gefährden Systeme.
  • Schreibe idempotente Automatisierungsaufgaben
  • Integriere ausführliches Logging und Metriken
  • Versioniere Konfigurationen und Automatisierungsartefakte

I/O & Ressourcen

  • Prozessbeschreibungen und Runbooks
  • Skript- und Konfigurationsbibliotheken
  • Monitoring- und Telemetriedaten
  • Reproduzierbare Artefakte und Deployments
  • Aktions- und Audit-Logs
  • Automatisierte Fehlerbehebungen oder Eskalationsaufträge

Beschreibung

Automation gestaltet wiederkehrende technische und organisatorische Abläufe so, dass sie reproduzierbar, zuverlässig und effizient ohne manuelles Eingreifen ausgeführt werden. Sie umfasst Orchestrierung, Skript- und Tool-basierte Ausführungen sowie Policies zur Fehlerbehandlung und Überwachung. Ziel ist Konsistenz, Skalierbarkeit und schnellere Durchlaufzeiten.

  • Reduzierte manuelle Fehler und höhere Konsistenz.
  • Beschleunigte Durchlaufzeiten und häufigere Releases.
  • Bessere Skalierbarkeit durch reproduzierbare Prozesse.

  • Initialer Aufwand zur Einrichtung und Pflege von Automatisierung.
  • Nicht alle Entscheidungen lassen sich sicher automatisieren.
  • Komplexität kann in Automatisierungslogik verlagert werden.

  • Durchlaufzeit einer Pipeline

    Zeit von Commit bis erfolgreichem Deployment.

  • Change-Failure-Rate

    Anteil fehlerhafter Deployments nach einer Änderung.

  • MTTR (Mean Time to Recovery)

    Durchschnittszeit zur Wiederherstellung nach einem Vorfall.

Automatisiertes Deployment mit Ansible

Infrastruktur und Applikationen werden als Playbooks beschrieben und reproduzierbar bereitgestellt.

CI/CD mit Jenkins

Jenkins führt Builds, Tests und Deployments gemäß Pipeline-Definition aus.

Cloud-Autoscaling

Cloud-Anbieter skaliert Ressourcen automatisch basierend auf Metriken.

1

Prozesse identifizieren und priorisieren

2

Automatisierungspilot mit klaren Erfolgskriterien aufsetzen

3

Skripte und Playbooks entwickeln sowie testen

4

Rollout schrittweise mit Monitoring und Feedback

⚠️ Technische Schulden & Engpässe

  • Veraltete Skripte ohne Tests
  • Hardcodierte Konfigurationen in Automatisierungslogik
  • Unzureichende Modularisierung erschwert Änderungen
Manuelle FreigabenKomplexe Legacy-ProzesseUnzureichende Testabdeckung
  • Automatisches löschen von Ressourcen ohne Schutzmechanismen
  • Ungetestete Änderungen direkt in Produktionspipelines
  • Vertrauliche Daten in Klartext in Automation-Skripten
  • Versteckte Abhängigkeiten zwischen Automatisierungsschritten
  • Unzureichende Rollback-Strategien
  • Fehlende Beobachtbarkeit der automatisierten Aktionen
Scripting und AutomatisierungstechnikenKenntnisse von CI/CD- und OrchestrierungstoolsVerständnis von Logging, Monitoring und Fehlerdiagnose
Reproduzierbarkeit von DeploymentsSchnelle, sichere Auslieferung von ÄnderungenÜberwachbarkeit und Fehlererkennung
  • Sicherheitsrichtlinien und Zugriffsrechte
  • Kompatibilität mit bestehenden Systemen
  • Organisatorische Akzeptanz und Governance